Nur noch wenige Tage bis zur Eröffnung der Olympischen Winterspiele von Mailand-Cortina, und die Aufmerksamkeit richtet sich zunehmend auf die Schneebedingungen an den Austragungsorten. Nach einer langen Phase mit wenig Niederschlag hat sich der Winter in den letzten Tagen doch noch zurückgemeldet. In fast allen olympischen Skigebieten ist die Schneedecke deutlich gewachsen – und dieser Prozess ist noch nicht abgeschlossen.
Zusammengefasst:
- Nach einer langen Trockenperiode hat sich die Schneesituation in den olympischen Skigebieten deutlich verbessert.
- In der Höhe liegen mittlerweile 60 bis lokal 100 cm Schnee auf dem Berg.
- Diese Woche folgt weiterer Schneenachschub, mit den höchsten Mengen in Cortina.
- Zum Start der Spiele wird sonniges Winterwetter erwartet.
Winter kehrt nach trockenem Januar-Beginn zurück
Bis Mitte Januar blieb echter winterlicher Niederschlag in Norditalien lange Zeit aus. Besonders in Livigno und Bormio fielen wochenlang nur minimale Mengen Naturschnee, weshalb die Skigebiete hauptsächlich auf technisch erzeugten Schnee angewiesen waren. Dieses Bild änderte sich letzte Woche, als eine aktive Niederschlagszone endlich für verbreiteten Schneefall sorgte. Seitdem wirken die olympischen Standorte wieder deutlich winterlicher – mit niedrigen Temperaturen und einer Schneedecke, die neue Perspektiven für die Wettkämpfe und die Vorbereitungen bietet.
Aktuelle Schneehöhen an den olympischen Standorten
Laut den neuesten Schneeberichten der Skigebiete liegt mittlerweile eine solide Basis, vor allem in der Höhe:
- Cortina d’Ampezzo: ca. 56 cm im Tal und bis zu 100 cm am Berg.
- Livigno: ca. 45 cm im Tal und 72 cm in der Höhe.
- Bormio: ca. 35 cm im Tal und 75 cm weiter oben.
- Antholzertal: 15 cm im Tal und ca. 60 cm in der Höhe.
- Predazzo & Tesero (Val di Fiemme): ca. 40 cm im Tal und 60 cm am Berg.
Damit ist die Schneesituation deutlich besser als Anfang Januar, als viele Gebiete noch unter der 50-cm-Marke blieben.
Noch mehr Schnee unterwegs
Der Schneefall ist noch nicht vorbei. Bis einschließlich Freitag fällt in den meisten olympischen Regionen Neuschnee. Die größten Mengen werden rund um Cortina d’Ampezzo erwartet, wo in der Höhe noch 40 bis 50 cm dazukommen können. In den übrigen Gebieten bleibt der Zuwachs begrenzter, aber auch dort sind bis zu 20 cm möglich. Die Schneefallgrenze variiert dabei zwischen 800 und 1400 Metern, wovon besonders die Wettkampfzonen in der Höhe maximal profitieren.
Richtung Spiele: Wintersonne
Nach dieser schneereichen Phase scheint sich das Wetterbild zu stabilisieren. Zum Wochenende hin steigt die Chance auf Sonne, und die Temperaturen bleiben winterlich. Das sorgt für günstige Bedingungen, um die Pisten zu präparieren und die Schneedecke weiter zu festigen. Insgesamt gehen die olympischen Skigebiete damit deutlich besser vorbereitet in den Start der Winterspiele, als noch vor einigen Wochen befürchtet wurde.
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