Ein weiterer Schlag für kleinere Skigebiete in den Alpen: Das Skigebiet Gaberl im österreichischen Bundesland Steiermark steht zum Verkauf. Wenn kein Investor gefunden wird, droht dem Gebiet bereits im kommenden Winter die Schließung.
Im Überblick:
- Skilifte Gaberl stehen aufgrund hoher Kosten zum Verkauf.
- Kommender Skiurlaub möglicherweise schon gestrichen.
- Betreiber sucht dringend Investor.
- Gebiet konzentriert sich ansonsten auf Winteraktivitäten.
„Wir schaffen es alleine nicht mehr“
Die Botschaft des Betreibers ist deutlich und schmerzhaft. „Es tut wirklich weh, aber wir können es nicht mehr alleine stemmen“, lässt Geschäftsführer Thomas Gauß wissen. Laut der Organisation sind die Kosten in den letzten Jahren explosiv gestiegen. Denk an Energiepreise, Dieselkosten und Personalkosten. Gleichzeitig sind die Einnahmen aus Skipässen nicht ausreichend mitgewachsen. Hinzu kommt, dass die Zahl der Skifahrer seit Corona spürbar abgenommen hat.
Kommender Winter ungewiss
Die Folgen könnten weitreichend sein. Wenn kein Käufer oder Investor auftaucht, bleibt das Skigebiet im kommenden Winter geschlossen. In diesem Szenario werden die Anlagen sogar abgebaut und verkauft. Dabei geht es unter anderem um:
- zwei Schlepplifte von circa 700 Metern
- einen Pistenbully
- die Beschneiungsanlagen
Das würde das endgültige Aus für das Skigebiet in seiner jetzigen Form bedeuten.
Schneesicherheit wird zur immer größeren Herausforderung
Wie viele andere kleinere Skigebiete kämpft das Gaberl mit einem strukturellen Problem: der Schneesicherheit. Ohne umfassende Beschneiungsanlagen wird eine stabile Saison immer schwieriger. Doch gerade diese Investitionen sind für kleine Gebiete ohne externe Unterstützung oft nicht machbar. Das macht die Situation besonders anfällig.
Zukunft ohne Skifahren?
Auffällig ist, dass sich das Gebiet bereits auf ein alternatives Szenario vorbereitet. Die Gastronomie bleibt geöffnet und man setzt auf andere Winteraktivitäten wie: Winterwandern, Schneeschuhwandern, Rodeln und Langlaufen. Vielleicht bleibt auch eine kleine Übungswiese mit Schlepplift für Anfänger bestehen.
Trend: Druck auf kleine Skigebiete wächst
Die Geschichte vom Gaberl ist kein Einzelfall. In den Alpen wächst der Druck auf kleinere Skigebiete durch steigende Kosten, verändertes Skiurlaubsverhalten und/oder mangelnde Schneesicherheit. Immer öfter müssen Gebiete wählen: investieren, transformieren oder aufgeben.
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