Zusammen mit meiner Freundin Marloes bin ich diese Woche im Schweizer Wallis und wir besuchen zwei echte Skiurlaub-Klassiker: Saas-Fee und Zermatt. Dienstag kamen wir am späten Nachmittag in Zermatt an und was für ein einzigartiges Skiurlaubsziel das ist. Die große Frage war vor allem: Werden wir das Matterhorn sehen? Denn die Wettervorhersage im Vorfeld war nicht allzu gut…
Endlich nach Zermatt im Winter
Vor ein paar Jahren waren Marloes und ich schon einmal in Zermatt, allerdings im Sommer. Mit dem Zug fuhren wir zum berühmten Gornergrat, von wo aus man eine tolle Aussicht auf das Matterhorn hat, und wir machten viele Wanderungen mit ständigem Blick auf diesen gewaltigen Alpenriesen, der auch von der Toblerone-Schokolade bekannt ist. Diesen Winter sollte es also endlich so weit sein: Zermatt im Winter, auf Skiern und auch zu Fuß. Ab dem Moment, als wir mit dem Zug in diesem Schweizer Dorf ankamen, war sofort klar: Das ist genauso besonders wie unser damaliger Sommertrip!
Über Zermatt: Skifahren mit Matterhorn-Blick!
Zermatt liegt im Schweizer Kanton Wallis, am Fuße des ikonischen Matterhorns, und ist autofrei. Du kommst mit dem Zug von Täsch aus an, wo du auch parkst, wenn du mit dem Auto anreist, und bewegst dich im Dorf mit E-Taxis oder zu Fuß weiter, was sofort diese ruhige Bergatmosphäre vermittelt. Das Skigebiet heißt Matterhorn Ski Paradise und ist eines der höchsten und vielseitigsten Skigebiete der Alpen, mit Pisten bis auf 3899 Meter und sogar (je nach Bedingungen) Möglichkeiten, auf dem Gletscher auch außerhalb der Wintersaison Ski zu fahren. Insgesamt hast du hier über 300 km Pisten, wenn du den Schweizer Sektor mit der italienischen Seite (Breuil-Cervinia/Valtournenche) kombinierst, während du in Zermatt selbst etwa 200 km Pisten hast: ideal, wenn du die Wahl zwischen groß und international oder eher kompakt und „schweizerisch“ auf einer Bergseite haben möchtest.
Mittwoch: Skifahren im tiefen Schnee
Es war viel Schnee vorhergesagt und seit Dienstagabend schneite es ununterbrochen. Wegen des vielen Schnees und des starken Windes waren am Mittwoch nur die tiefer gelegenen Pisten und Lifte geöffnet. Wir sind auf der Seite von Sunnegga und Blauherd gefahren und trotz der eingeschränkten Sicht ist es ein echter Genuss auf den Pisten. Es fällt so viel Schnee! Kurz wird es sogar ein bisschen hell und wir haben Aussicht: Wow, wie toll es hier ist. Auch die Gondel zum Rothorn (3103 Meter Höhe) öffnet für ein Stündchen und die nehmen wir natürlich kurz mit. Es ist Pulverschnee-Fahren auf der Piste, das ist so cool! Leider sehen wir das berühmte Matterhorn den ganzen Tag nicht und wegen des Wetters und der vielen geschlossenen Lifte sehen wir noch relativ wenig von diesem riesigen Skigebiet. Aber das trübt den Spaß nicht: Wir haben einen Top-Tag und lassen ihn mit einem Drink bei Cervo an der Piste ausklingen.









Donnerstag: Skifahren und Wandern
Als ich gestern Morgen die Vorhänge öffnete, war ich kurz überrascht: Der Himmel war klar! Schnell schlüpfe ich in meine Klamotten und gehe nach draußen, denn das ist der Moment, um das Matterhorn zu sehen. Auf der Kirchbrücke, dem Ort schlechthin, um den Schweizer Riesen zu bewundern, ist es um 07:25 Uhr schon ordentlich voll. Alle machen Fotos und ich mache es nicht anders. Eine halbe Stunde später zieht der Himmel wieder komplett zu und den Rest des Vormittags fahren wir wieder mit wenig Sicht und ganz viel Neuschnee Ski. Diesmal fahren wir zum Trockener Steg (höher fahren die Lifte heute wegen des Sturms leider nicht) und später auch noch zum Riffelberg. Ob die Umgebung schön ist? Bestimmt, aber wir sehen leider nicht viel.
Zermatt ist nicht nur berühmt für seine Skimöglichkeiten, sondern auch Liebhaber von Winterwanderungen kommen gerne hierher. Aus diesem Grund tauschen wir heute Nachmittag die Skischuhe kurz gegen Wanderschuhe ein. Wir nehmen zuerst den Zug zum Gornergrat (dem Aussichtspunkt für einen unvergesslichen Blick auf das Matterhorn), aber leider ist kein Berg zu entdecken. Danach gehen wir über den Riffelberg nach Furi und wandern zurück ins Dorf. Was für ein Anblick, hier in dieser tiefwinterlichen Landschaft voller romantischer Chalets zu laufen.







Echt empfehlenswert, wenn du etwas Besonderes suchst
Die zwei ikonischen Schweizer Dörfer, die wir in den letzten Tagen besucht haben, sind wirklich speziell und eigentlich sollte jeder Skiurlauber sie mal besucht haben. Es sind sicher nicht die günstigsten Skiurlaub-Ziele, die man sich aussuchen kann, aber es ist es wirklich wert! Und du kannst es auch wie wir machen und einfach etwas kürzer hinfahren, als du es normalerweise vielleicht tun würdest. Einfach sparen und mal hinfahren!
Lies mehr: Live-Update: So schön ist es jetzt in Saas-Fee!
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