Im italienischen Skigebiet 3 Zinnen Dolomites, im äußersten Nordosten Südtirols, schreitet der Bau der neuen Helmissimo-Gondel am Helm stetig voran. Die 10-Personen-Kabinenbahn ersetzt die alte Anlage aus dem Jahr 1989 und soll zur Wintersaison 2026/2027 fertiggestellt sein. Für Skifahrer bedeutet das fast eine Verdoppelung der Kapazität und deutlich kürzere Wartezeiten beim Einstieg in Vierschach.
Kurz zusammengefasst
- Die neue Helmissimo-Gondel am Helm bei 3 Zinnen Dolomites befindet sich im Bau.
- Kapazität steigt von 1800 auf 3300 Personen pro Stunde.
- Fahrzeit sinkt von über 10 Minuten auf 7 Minuten und 49 Sekunden.
- Die 10-Personen-Panoramakabinen werden vom Lifthersteller Leitner gefertigt.
Liftstützen setzen und Gondelteile einfliegen
Am Helm (2225 Meter) sind die Bautrupps derzeit damit beschäftigt, Bauteile einzufliegen, die Liftstützen zu setzen und den Raum für die Liftgebäude auszuheben. Laut 3 Zinnen Dolomites verläuft der Bau planmäßig; in einem Facebook-Post meldet das Skigebiet „große Fortschritte“ am Berg. Ziel ist es, den Lift für die Saison 2026/2027 startklar zu haben.
Die Helmissimo ist Teil des gleichnamigen Projekts, das 3 Zinnen Dolomites 2024 angekündigt hat. Das Gebiet umfasst die Gemeinden Sexten, Innichen, Toblach, Niederdorf und Prags.
Von 1800 auf 3300 Personen pro Stunde
Bei der neuen Bahn handelt es sich um eine Gondelbahn mit 10-Personen-Panoramakabinen des Herstellers Leitner. Die Kapazität kann auf bis zu 3300 Personen pro Stunde steigen, verglichen mit 1800 beim alten Skilift. Die Helmissimo fährt mit einer Geschwindigkeit von 6,5 Metern pro Sekunde und benötigt 7 Minuten und 49 Sekunden für die Fahrt. Die alte Vierschach-Helm-Gondel brauchte mit 5 Metern pro Sekunde noch über 10 Minuten. Für Fans im Skiurlaub bedeutet das kürzere Wartezeiten beim Einstieg und eine schnellere Verbindung nach oben.
Nachfolger von fast fünfzig Jahren Seilbahngeschichte am Helm
3 Zinnen Dolomites baut bereits seit den siebziger Jahren an den Liften am Helm. Die erste Anlage war ein Zweier-Sessellift aus dem Jahr 1976, der 1989 durch eine Sechser-Gondel ersetzt wurde. Um Platz für die Helmissimo zu machen, wurde diese Gondel aus dem Jahr 1989 nun außer Betrieb genommen.
Breitere Talabfahrt und Umbau in Vierschach
Neben der neuen Gondel wird die Talabfahrt an verschiedenen Stellen verbreitert, um Sicherheit und Komfort für Skifahrer aller Könnerstufen zu erhöhen. Auch die technische Beschneiung wird optimiert, um die Schneesicherheit auf hohem Niveau zu halten.
Zudem wird das Punka-Gebäude am Einstiegspunkt Vierschach erweitert. Dies ist einer der wichtigsten Zugänge zum Skigebiet. Der Umbau soll für einen ebenerdigen Übergang zwischen Gondelankunft und Eingang, kürzere Laufwege und einen reibungsloseren Gästefluss sorgen.
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