Mehrere tödliche Skiunfälle in den Alpen: Polizei untersucht Vorfälle

Das vergangene Wochenende wurde von mehreren schweren Skiunfällen in den Alpen überschattet. In Österreich und der Schweiz kamen drei Wintersportler nach Kollisionen auf der Piste ums Leben. Zudem wurden mehrere Personen bei Zusammenstößen verletzt. Die Polizei ermittelt an mehreren Orten und sucht Zeugen.

Im Überblick:

  • In Österreich und der Schweiz kamen an diesem Wochenende drei Wintersportler bei Skiunfällen ums Leben
  • Tödliche Zusammenstöße ereigneten sich in Zell am See (Schmittenhöhe) und Melchsee-Frutt
  • Ein 14-jähriger Skifahrer meldete sich später bei der Polizei nach einem tödlichen Zusammenstoß
  • In Kühtai wurde ein Mann schwer verletzt; der Verursacher fuhr weiter
  • Die Polizei warnt vor großem Andrang und fordert zur Einhaltung der Pistenregeln auf

Tödlicher Zusammenstoß auf der Schmittenhöhe

Im Skigebiet Zell am See kam am Samstagnachmittag ein 49-jähriger Österreicher nach einer Kollision mit einem anderen Skifahrer auf einer roten Piste ums Leben. Das Opfer verstarb trotz schneller medizinischer Hilfe vor Ort. Der zweite Beteiligte, ein 14-jähriger Junge aus Irland, verließ zunächst den Unfallort, meldete sich aber einen Tag später zusammen mit seiner Familie bei der Polizei. Die Staatsanwaltschaft Salzburg hat eine Obduktion angeordnet und einen alpinen Sachverständigen eingeschaltet, um den genauen Hergang zu untersuchen. Die Unfallursache ist noch unbekannt.

Tödlicher Unfall in der Schweiz

Auch in der Schweiz gab es ein Todesopfer. Im Skigebiet Melchsee-Frutt kollidierten ein Snowboarder und ein Skifahrer. Einer von ihnen starb noch an der Unfallstelle. Über die Identität und Nationalität der Beteiligten wurden vorläufig keine Angaben gemacht.

Todesfall bei Skirennen in Mürren

Bei einem großen lokalen Skirennen in Mürren (Berner Oberland) ist ein 69-jähriger Teilnehmer gestorben. Der Mann brach etwa 100 Meter vor dem Ziel zusammen. Das Rennen, an dem fast 2000 Teilnehmer teilnahmen, wurde sofort abgebrochen.

Schwere Kollision in Kühtai

Im Skigebiet Kühtai wurde ein 51-jähriger Österreicher am Freitag schwer verletzt, nachdem er auf einer roten Piste von hinten angefahren worden war. Sein Helm zerbrach bei dem Sturz. Der Mann erlitt eine schwere Gehirnerschütterung und Beckenprellungen und wurde in ein Krankenhaus in Innsbruck gebracht. Der Verursacher fuhr weiter, ohne Hilfe zu leisten. Die Polizei von Ötz bittet Zeugen, sich zu melden.

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