Männer schlafen betrunken im Auto auf der Skipiste in Sölden

Manche haben Winterportträume… und dann gibt es DIESEN Winterporttraum. Zwei Männer haben in Sölden versucht, das ultimative Ski-Abenteuer zu erleben: auf der Piste schlafen und morgens direkt die ersten Schwünge ziehen. Allerdings lief es etwas weniger romantisch ab als geplant.

Beschädigter Schlagbaum

In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde die Polizei bei der Mautstelle in Richtung Rettenbach- und Tiefenbachgletscher alarmiert. Der Grund: ein beschädigter Schlagbaum. Nicht viel später machten Beamte einen doch sehr besonderen Fund. Auf der Skipiste des Gletscherstadions stand ein Auto geparkt, mit zwei schlafenden Männern darin.

Vom Après-Ski zum ‚Pisten-Hotel‘

Es handelte sich um einen 38-jährigen Luxemburger und einen 40-jährigen Belgier, die beschlossen hatten, ihr Auto in eine Art Fünf-Sterne-Unterkunft mit Blick auf die Piste zu verwandeln. Ihre Erklärung war ebenso ehrlich wie bemerkenswert: Es sei schon immer ihr Traum gewesen, eine Nacht auf der Piste zu verbringen und danach direkt mit den Skiern in den Tag zu starten. Ski-in Ski-out, aber dann wörtlich.

Etwas zu viel flüssiger Mut

Als die Polizei sie weckte, stellte sich schnell heraus, dass die Männer nicht nur schliefen, sondern auch unter Alkoholeinfluss standen. Der Traum von einem frischen Start auf der Piste wich damit einem weniger festlichen Ende: Der Luxemburger, der am Steuer gesessen hatte, musste seinen Führerschein abgeben. Wie viel Schaden der Schlagbaum genau erlitten hat, ist noch nicht bekannt.

Keine erste Abfahrt

Eine Nacht auf der Piste zu schlafen klingt vielleicht idyllisch, aber diese Geschichte zeigt, dass nicht jede Wintersportfantasie gleich vernünftig ist. Die erste Abfahrt des Tages war für diese Männer jedenfalls gestrichen.

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