Skischans Innsbruck

Historischer Schritt: Frauen erhalten ab 2026/2027 ihr eigenes Vierschanzentournee

Ab der Saison 2026/27 nehmen auch die Frauen vollständig an der legendären Neujahrsspringen/Vierschanzentournee im Skispringen teil. Das hat die FIS bekanntgegeben. Zum ersten Mal springen die Frauen dann an allen vier ikonischen Standorten: Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen.

Bergisel in Innsbruck gab den Ausschlag

Der Durchbruch ist vor allem Innsbruck zu verdanken. Die lange fehlende Beleuchtung auf der Bergisel-Schanze ist inzwischen genehmigt und finanziert. Dadurch können auch dort Abendwettkämpfe organisiert werden, eine absolute Voraussetzung für die Aufnahme in die Vierschanzentournee. Das Projekt wird finanziert vom Land Tirol, der österreichischen Regierung, der Stadt Innsbruck und dem österreichischen Skiverband.

Von zwei auf vier Schanzen

Bisher war die Teilnahme von Frauen auf die sogenannte Two Nights Tour in Deutschland beschränkt, mit Wettkämpfen in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen. Die österreichischen Etappen fehlten, einfach weil die Infrastruktur nicht ausreichte. Mit der neuen Lichtanlage ändert sich das nun endgültig.

Mehr über das jährliche Neujahrsspringen/Vierschanzentournee

Gleichwertigkeit im Skispringen

Laut FIS ist dies ein wichtiger Schritt in Richtung Gleichwertigkeit innerhalb des Skispringens. Die Vierschanzentournee gilt seit Jahrzehnten als eines der prestigeträchtigsten Ereignisse im Wintersport. Ab 2026/2207 erhalten auch die besten Skispringerinnen der Welt die Chance, sich dort vollständig auf exakt denselben Podien wie die Männer zu messen.

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