Bei einem zweitägigen Treffen hat die FIS wichtige Vereinbarungen für die kommende Weltcup-Saison getroffen. Unter anderem wurde eine deutliche Erhöhung der Preisgelder für alle Wettbewerbe in allen Disziplinen angekündigt. Außerdem wurde ein Paket neuer Sicherheitsmaßnahmen für den alpinen Skisport verabschiedet, das unter anderem Airbagsysteme und Schienbeinschoner vorschreibt.
20% mehr Preisgeld
Die FIS hat beschlossen, die Preisgelder im Weltcup um insgesamt 20% zu erhöhen. Die Erhöhung wird in zwei Teile aufgeteilt: 10 % werden von der FIS garantiert, während die restlichen 10 % von jedem lokalen Organisationskomitee freiwillig aufgestockt werden können. Dies ist ein wichtiger Schritt hin zu einer gerechteren Entlohnung der Athleten, sagte Johan Eliasch, Präsident der FIS. Er betonte, dass dies nur der erste Schritt auf einem langen Weg ist, um den Athleten die Belohnungen zu geben, die sie verdienen.
Neue Sicherheitsmaßnahmen für den alpinen Skisport
Neben der Erhöhung der Preisgelder hat der FIS-Rat auch neue Sicherheitsmaßnahmen für den alpinen Skisport beschlossen. Eine der weitreichendsten Änderungen ist die Pflicht zum Tragen von Airbags in den Speed-Disziplinen, wie Abfahrt und Super-G. Die Maßnahme, die ab der Saison 2025/2026 in Kraft treten wird, soll die Sicherheit der Athleten erhöhen.
Außerdem wird die Verwendung von festen Schienbeinschützern, z. B. aus Carbon, bei Wettkämpfen verboten. Die Athleten dürfen in Zukunft nur noch zugelassene Schützer aus flexiblem Material wie Gel oder Schaumstoff tragen, es sei denn, es gibt eine medizinische Indikation für eine andere Art von Schutz. Die Entscheidung wurde nach umfangreichen Untersuchungen über die Auswirkungen harter Schienbeinschützer getroffen, die die Sicherheit gefährden könnten.
Zukunftspläne
Mit diesen Änderungen setzt die FIS ein Zeichen für eine sicherere und fairere Ski- und Snowboard-Saison. Die Erhöhung der Preisgelder und die neuen Sicherheitsmaßnahmen sollen das Wohlergehen der Athletinnen und Athleten gewährleisten und gleichzeitig ihre Leistungen anerkennen.
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