Wintersport in Engelberg

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Enormer Felssturz am Titlis (Engelberg): Gondelbahn vorübergehend geschlossen

Am Freitagnachmittag, den 17. April 2026, hat sich unterhalb des Trübsees im Gebiet Gerschniberg bei Engelberg in der Schweiz ein schwerer Vorfall ereignet. Ein plötzlicher Felssturz (Fels- und Schneelawine) verursachte große Schäden und führte zur vorübergehenden Schließung der Gondelbahn Engelberg–Trübsee. Glücklicherweise befanden sich zu diesem Zeitpunkt keine Personen im betroffenen Gebiet, sodass es keine Verletzten gab.

Geologen analysieren die Situation

Die Situation wird derzeit von einem Team aus Geologen und weiteren Spezialisten gründlich untersucht, die prüfen, ob sich weiteres Material lösen könnte. Zudem arbeiten sie mit der Naturgefahrenkommission der Gemeinde Engelberg zusammen, um eine Risikoanalyse zu erstellen. Die wichtigste Frage ist, ob weitere Steine, Schnee oder Felsen herabstürzen könnten, was die Sicherheit der Besucher gefährden würde.

Alternative Bahn bleibt in Betrieb

Obwohl die Gondelbahn Engelberg–Trübsee vorsorglich vorerst außer Betrieb ist, bleibt der Zugang zum Titlis weiterhin möglich. Besucher können über die Ersatzverbindung Engelberg–Gerschni–Trübsee auf die Berggipfel befördert werden. Dies stellt sicher, dass der Zugang zum Skigebiet und zu anderen Einrichtungen des Titlis trotz der vorübergehenden Störung dieser Gondelverbindung erhalten bleibt.

Kein Zusammenhang mit früheren Vorfällen

Die Titlis Bergbahnen betonen, dass der aktuelle Vorfall nichts mit dem Gondelunglück vom März 2026 zu tun hat, bei dem die Titlis Xpress Gondelbahn betroffen war. Die Bergbahn hatte bereits beim Bau der Infrastruktur Schutzmaßnahmen ergriffen, wie etwa spezielle Felsschutzsysteme an den Gondelstationen, um die Auswirkungen solcher Ereignisse zu minimieren.

Die Sicherheit der Besucher sowie des Personals steht an erster Stelle. Die Situation wird kontinuierlich überwacht, und falls erforderlich, werden zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen ergriffen.

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