Im Norden Japans ist am Sonntag ein fünfjähriger Junge nach einem schweren Unfall an einem Förderband-Lift im Skigebiet Asarigawa Ski Resort ums Leben gekommen. Das Kind wurde beim Verlassen des Lifts mit dem Arm eingeklemmt und verstarb später im Krankenhaus.
Unfall beim Verlassen des Lifts
Das Unglück ereignete sich kurz vor 10:00 Uhr morgens. Japanischen Medienberichten zufolge stürzte der Junge beim Verlassen des Förderbands, das den Parkplatz mit dem Übungshang verbindet. Dabei wurde sein rechter Arm am Ende des Transportbandes eingeklemmt. Die Mutter des Kindes schlug sofort Alarm. Obwohl die Rettungskräfte schnell vor Ort waren, dauerte es etwa 30 bis 45 Minuten, bis der Junge aus seiner misslichen Lage befreit werden konnte.
Jede Hilfe kam zu spät
Das Opfer, das aus Sapporo stammte, wurde in kritischem Zustand und bewusstlos in ein Krankenhaus transportiert. Dort setzte seine Atmung aus, und Reanimationsversuche blieben erfolglos. Die genaue Todesursache wurde von den Behörden noch nicht offiziell bekannt gegeben.
Zeugenaussagen und Sicherheitsbedenken
Augenzeugen berichteten von hochdramatischen Szenen am Lift, der während der Rettungsarbeiten weiträumig abgeschirmt wurde. Lokale Besucher äußerten gegenüber der japanischen Presse Besorgnis über die Sicherheit der Anlage. Das Förderband soll an mehreren Stellen aufgrund von Unebenheiten im Gelände ruckeln. Einige Skifahrer gaben an, dass sie das Aussteigen an dieser speziellen Stelle bereits zuvor als schwierig und problematisch empfunden hatten.
Ermittlungen laufen, Skigebiet bleibt geöffnet
Die Polizei hat eine Untersuchung eingeleitet, um die genaue Unfallursache zu klären. Dabei wird geprüft, ob technische Defekte vorlagen oder Sicherheitsvorschriften missachtet wurden. Trotz des tragischen Vorfalls blieb das Skigebiet weiterhin für den Publikumsverkehr geöffnet. Das Asarigawa Ski Resort ist eigentlich als kleines, familienfreundliches Skigebiet bekannt, in dem insbesondere Anfänger und Kinder die Förderbänder (oft auch „Zauberteppiche“ genannt) intensiv nutzen.






