Die ikonische Schwarzwandbahn in Zauchensee wird ersetzt

Die Schwarzwandbahn im Skigebiet Zauchensee darf nach 38 Jahren treuen Dienstes endlich in den Ruhestand gehen. Die alte Gondelbahn von 1987 ist seit Ostern nicht mehr in Betrieb. Die letzte Fahrt wurde bereits absolviert und die ikonischen roten Gondeln werden aus dem Blickfeld verschwinden. An ihre Stelle tritt eine moderne 10er-Gondel, die ab der nächsten Wintersaison in Betrieb gehen wird.

Neue Schwarzwandbahn in Zauchensee

Die aktuelle Schwarzwandbahn ist eine 4er-Gondel mit einer Kapazität von 1.700 Personen pro Stunde. Die neue Gondel, die von Doppelmayr gebaut und als moderne 10er-Gondel der D-Linie ausgestattet wurde, wird diese Kapazität deutlich auf 2.800 Personen pro Stunde erhöhen. Wenn alles nach Plan läuft, wird die neue Bahn ab November 2025 in Betrieb sein. Die roten Gondeln sind eine Ikone im Skigebiet; den Lift gibt es seit 1987 und er ist aus Zauchensee nicht mehr wegzudenken. Der Abschied mag für häufige Wintersportler ein wenig hart sein, aber dafür kommt etwas Schönes an gleicher Stelle zurück!

Fakten & Zahlen neue Schwarzwandbahn in Zauchensee

Also große Veränderungen! Von einer 4-Personen-Gondel zu einer 10-Personen-Version und eine höhere Geschwindigkeit. Die Strecke der neuen Schwarzwandbahn bleibt die gleiche, nur das Erlebnis wird viel moderner.

  • Lift: Gondel
  • Anzahl der Personen pro Gondel: 10
  • Höhe der Talstation: 1370 Meter
  • Höhe der Bergstation: 2113 Meter
  • Länge der Strecke: 2142 Meter
  • Höhenunterschied: 743 Meter
  • Geschwindigkeit: 6 Meter pro Sekunde
  • Dauer der Fahrt: 6:30 Minuten
  • Kapazität: 2800 Personen pro Stunde

Also doch keine neue Piste

Ursprünglich war auch geplant, eine zusätzliche Piste in der Nähe des neuen Lifts zu bauen. Dabei handelt es sich um eine ehemalige Piste, die derzeit als Freeride-Strecke genutzt wird. Sie sollte neu beschneit und präpariert werden. Aber diese Pläne sind jetzt erst einmal vom Tisch. Veronika Scheffer, Geschäftsführerin der Liftgesellschaft in Zauchensee, erklärt in den Salzburger Nachrichten: „Wir haben dafür keine Naturschutzgenehmigung bekommen, obwohl die Strecke typische Pistenmerkmale hat.“

Der Hauptgrund für die Ablehnung? Es gibt zu viel Kreidegrasland – ein ökologisch wertvolles Gebiet, das reich an Blumenarten ist. Scheffer betont jedoch, dass das Thema nicht vom Tisch ist: „Wir bleiben an dieser Strecke dran.“

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