Die Brunni-Bahnen Engelberg AG hat das erfolgreichste Jahr ihrer 73-jährigen Geschichte hinter sich. Während der jährlichen Aktionärsversammlung am 28. Oktober 2025 gab das Liftunternehmen bekannt, dass es im Geschäftsjahr 2024/2025 einen Umsatz von 8,9 Millionen Schweizer Franken erzielte, eine Steigerung von satten 17,8 % gegenüber dem Vorjahr. Und dieser Erfolg bildet die Grundlage für eine Reihe neuer Investitionen: von modernisierten Bergrestaurants bis hin zur Vorbereitung einer neuen Gondelbahn, die 2032 in Betrieb genommen werden soll.
Erfolgreichstes Jahr überhaupt für die Brunni-Bahnen
Vorstand Fredy Miller sprach vom ‚besten Jahr in der Geschichte des Unternehmens‘. Der Gewinn ermöglichte es Brunni-Bahnen, höhere Abschreibungen für technische Schneeanlagen vorzunehmen und die Aktionäre zu belohnen. Die Abstimmung über die Jahresrechnung verlief einstimmig und wurde mit Applaus genehmigt. Auch das neue Geschäftsjahr 2025/2026 begann ausgezeichnet. Dank des schönen Sommer- und Herbstwetters zog es 27 % mehr Besucher in die Berge als im Vorjahr. Vor allem Familien wussten das Wander- und Spielgebiet zu finden, mit beliebten Attraktionen wie dem Holzkugelpfad und der Globi-Schatzsuche. Die Sommerrodelbahn verzeichnete sogar ein Umsatzwachstum von fast 30 %.
Gastronomie erhält ein ordentliches Upgrade
Die Brunni-Bahnen investieren weiterhin in ihre Gastronomiebetriebe. So erhält das Familienrestaurant OX bei der Klostermatte eine gründliche Überarbeitung mit einem neuen Interieur und modernen Möbeln. „Das Ziel ist es, unseren Gästen ein warmes, zeitgemässes Ambiente zu bieten, das den Charme der Bergwelt unterstreicht und zum Verweilen einlädt“, so Direktor Roman Barmettler. Die Renovierung soll vor dem Start der Wintersaison am 6. Dezember 2025 abgeschlossen sein. Auch die Brunnihütte erhält ein Update: neue Terrasseneinrichtung, komfortablere Matratzen in den Schlafsälen und eine erneuerte Einrichtung von zwei Essbereichen. Die historische Gaststube mit offenem Kamin bleibt als authentisches Herzstück der Hütte erhalten.
Neue Gondel ersetzt aktuellen Sessellift in 2032
Die größten Zukunftspläne liegen beim Liftunternehmen selbst. Der bestehende 3er-Sessellift Ristis–Brunnihütte wird in 2032 durch eine moderne Gondelbahn ersetzt. Die vorbereitende Projektphase ist abgeschlossen und die Kostenschätzungen liegen bereit. Obwohl die Investition etwas höher ausfällt als anfänglich veranschlagt, will Brunni-Bahnen bewusst gefasst vorgehen. „Wir wollen der nächsten Generation in 10 bis 20 Jahren einen gesunden, nachhaltigen Betrieb übergeben – und keine finanzielle Last aus einer überdimensionierten Investition“,sagt Vorstand Fredy Miller. Die Gondel soll sowohl im Sommer als auch im Winter optimale Kapazität und Komfort bieten und wird das Herzstück der Zukunftsvision von Brunni-Bahnen bilden. Bis zum Start des Baus werden die Pläne weiter verfeinert und auf das offizielle Genehmigungsverfahren vorbereitet.






