Eine einfache Mittagspause auf der Piste ist im italienischen Skigebiet Alta Badia plötzlich deutlich weniger attraktiv geworden. Ein Skiurlauber teilte auf Social Media ein Foto seiner Bestellung in einer Berghütte: ein belegtes Brötchen mit Wurst und Käse, plus eine Dose Cola. Die Rechnung belief sich auf 17,50 € und das sorgte für einen Sturm an Reaktionen unter Skiurlaubsliebhabern.
Mehr als 50 % teurer als letzte Saison
Was die Empörung zusätzlich anheizt, ist der Preisunterschied zum Vorjahr. Im letzten Winter kostete exakt dieselbe Kombination noch 11,50 €. Das bedeutet eine Preissteigerung von über 50 % innerhalb einer Saison, etwas, was selbst eingefleischte Skiurlauber als unverschämt bezeichnen. Das Foto wurde in einer italienischen Facebookgruppe für Skifans geteilt. In den Reaktionen ist von Habgier die Rede, während einige Stammgäste angeben, ihren nächsten Skiurlaub lieber woanders zu buchen.
Wer trägt die Verantwortung?
Die Diskussion beschränkt sich nicht auf diese eine Hütte. Viele Skiurlauber fragen sich, wo diese Preisentwicklung aufhört und wer hier Verantwortung für trägt. Sind es die Hüttenwirte, die die Grenzen ausloten, oder sind es die Gäste selbst, die weiterzahlen und damit das Signal abgeben, dass alles akzeptabel ist? Solange Skigebiete voll bleiben und Terrassen gut gefüllt sind, fehlt für viele Unternehmer der Anreiz, Preise zu senken.

Skiurlaub wird immer teurer
Der Vorfall in Alta Badia berührt einen breiteren Trend. Es ist kein নিউজ, dass unser geliebter Skiurlaub immer teurer wird und die Frage ist, wo die Grenze liegt. Aus unserer eigenen Untersuchung von diesem Jahr geht hervor, dass wir unser Budget einfach ein bisschen anpassen, Skiurlaub ist für uns Niederländer enorm wichtig und da haben wir offenbar viel für übrig.
Lies mehr: Beim Skiurlaub Geld sparen? Das ist der Fehler, den du wahrscheinlich noch machst






