Beste Saison seit zehn Jahren: Schweizer Wintertourismus boomt

Die Schweizer Seilbahnbranche kann auf einen außergewöhnlich starken Winter zurückblicken. Der Saisonbericht des Branchenverbands Seilbahnen Schweiz zeigt, dass die Zahl der Gäste (Ersteintritt pro Tag) in der Saison 2024/25 im Vergleich zum Vorjahr um satte 11% gestiegen ist – die höchste Zahl seit einem Jahrzehnt. Im Vergleich zum Fünf-Jahres-Durchschnitt gab es sogar einen Anstieg von 21%, berichtet die Branche in einer Pressemitteilung.

Schnee im Tal gab Auftrieb, Technik garantierte Saison

Der Start in die Saison war dank des frühen Schneefalls bis im Flachland ein voller Erfolg. Das weckte bei vielen Menschen die Lust auf Schneesport. Stattdessen war der Rest des Winters trocken und niederschlagsarm, aber dank des Einsatzes hochwertiger technischer Beschneiungsanlagen blieben die Bedingungen hervorragend. „Wieder einmal wurde offensichtlich, dass ohne technisch produzierten Schnee die Wintersaison nicht garantiert werden kann“, so der Branchenverband.

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Kleine und niedrige Skigebiete zeichnen sich aus

Interessanterweise profitierten kleinere Skigebiete und Gebiete in niedrigeren Lagen besonders stark von der guten Saison. Während große Betriebe (mehr als 10 Mio. CHF Passagierumsatz) ein Plus von 9 % verzeichneten, waren es bei kleinen Betrieben (bis zu 2 Mio. CHF Umsatz) sogar durchschnittlich +22 % und bei mittleren +14 %. „Es ist besonders erfreulich, dass die Gäste nicht nur die großen Gebiete, sondern auch die kleinen und tiefer gelegenen schätzen, wenn die Verhältnisse gut sind. Es sind genau solche Gebiete, die einen äußerst wichtigen Beitrag zur Nachwuchsförderung leisten. Hier machen die Kinder die ersten Schritte und Schwünge im Schnee. Hier wird das Schneefieber geimpft“, sagt Berno Stoffel, Geschäftsführer von Seilbahnen Schweiz.

Die beliebtesten Regionen und was noch kommen wird

Die Waadtländer und Freiburger Alpen verzeichneten mit +31% den größten Anstieg, gefolgt vom Berner Oberland (+21%) und der Zentralschweiz (+20%). Auch Gebiete mit geringerem Wachstum wie das Wallis (+6%) und Graubünden (+5%) schnitten überdurchschnittlich gut ab. Eine umfassende saisonale Analyse mit weiteren Details zu Besucherströmen, Umsatz und Herkunft der Gäste folgt im August.

Gute Saison auch in Österreich

Nicht nur in der Schweiz war die Saison gut, sondern auch in Österreich. Dort hat der Handelsverband außerdem festgestellt, dass sie beim Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut abgeschnitten haben. Die Zahlen aus Österreich kannst du im Artikel nachlesen.

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