Briefgeld in de sneeuw

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„Arbeiten für 8 Euro pro Stunde“: Gewerkschaften beklagen Arbeitsbedingungen bei den Olympischen Spielen

Die Gewerkschaften Filcams, Fisascat und Uiltucs aus dem Trentino haben scharfe Kritik an den Arbeitsbedingungen während der Olympischen Winterspiele Milano-Cortina 2026 geäußert. Laut den Gewerkschaftsführern Luigi Bozzato, Fabio Bertolissi und Vassilios Bassios sind die Arbeitsbedingungen für viele der Zeitarbeitskräfte alles andere als „goldmedaillenwürdig“. Sie geben an, dass die Betroffenen, vor allem junge Menschen aus ganz Italien, 12 Stunden am Tag für nur 8 Euro pro Stunde arbeiteten, ohne ausreichende Ruhepausen und mit wenigen Informationen über ihre Arbeitsverträge.

Im Überblick:

  • Gewerkschaften beklagen schlechte Arbeitsbedingungen für olympische Mitarbeiter in Milano-Cortina 2026: 12 Stunden am Tag für 8 Euro pro Stunde.
  • Keine klaren Verträge und Kündigungen per WhatsApp.
  • Fondazione Milano Cortina wird mangelnde Transparenz und unzureichender Schutz der Arbeiter vorgeworfen.
  • Gewerkschaften fordern Änderungen für die Paralympischen Spiele.

Arbeiten unter extremen Bedingungen

Die Gewerkschaften beklagen, dass die Mitarbeiter, die im Reinigungsdienst, im Gemeinschaftscatering und als Stewards tätig waren, oft unter extremen Wetterbedingungen arbeiteten, wobei sie der Kälte ausgesetzt waren und lange Arbeitstage hatten. Sie wurden über soziale Medien angeworben und erhielten die Arbeit in einigen Fällen über WhatsApp-Gruppen. Dies führte zu einem Mangel an Transparenz bei den Verträgen und Arbeitsbedingungen. In einigen Fällen sollen Mitarbeiter sogar von einem Tag auf den anderen per WhatsApp-Nachricht entlassen worden sein. Die Gewerkschaften beschreiben die Situation als schlecht reguliert und die Arbeitnehmer als unzufrieden.

Mangelnde Transparenz

Laut den Gewerkschaften gab es einen großen Mangel an Transparenz bei den Verträgen und Arbeitsbedingungen. Dies geschah trotz der früheren Zusagen im Grundsatzprotokoll, das zwischen den Sozialpartnern und der Fondazione Milano Cortina unterzeichnet wurde und eine faire Behandlung der Arbeiter gewährleisten sollte. So wurde beispielsweise kein Zugang zu den Arbeitsplätzen gewährt, sodass die Gewerkschaften nicht prüfen konnten, ob die richtigen Arbeitsverträge und Tarifverträge tatsächlich angewendet wurden. Es gab auch Berichte, dass Sicherheitsdienste von der One Group durchgeführt wurden, einem Unternehmen, das Personal über soziale Medien anwirbt, aber keine Klarheit über die Arbeitsverträge schaffte. Die Mitarbeiter mussten trotz der Kälte von 8:00 bis 20:00 Uhr arbeiten.

Gewerkschaften fordern Änderungen für die Paralympischen Spiele

Die Gewerkschaften rufen die Fondazione Milano Cortina dazu auf, ihre Politik für die Paralympischen Spiele zu überdenken. Sie erklären, dass die Olympischen Spiele eine Chance hätten sein müssen, ein Vorbild für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen bei Subunternehmern zu sein, stattdessen seien die Arbeitnehmer jedoch an den Rand gedrängt worden. Die Gewerkschaften hoffen, dass sich die Situation für die Paralympischen Spiele verbessern wird, damit die Rechte und die Sicherheit der Arbeitnehmer tatsächlich gewährleistet sind.

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