Pasta

450 Kilo Pasta pro Tag: So essen die Athleten während der Olympischen Spiele in Italien

Dass die Italiener wissen, was gutes Essen ist, müssen wir niemandem erzählen. Aber wie ernährt man Tausende von Spitzensportlern, die Gold gewinnen wollen? In den Olympischen Dörfern von Milano Cortina 2026 dreht sich alles um die perfekte Balance zwischen ‚La Dolce Vita‘ und Spitzensport. Die Zahlen sind beeindruckend: Allein im Dorf in Mailand gehen täglich 450 Kilo Pasta über die Theke.

Food for Fuel auf Italienisch

Während die Athleten sich auf ihren Moment der Wahrheit vorbereiten, sorgt die Organisation dafür, dass es dem inneren Menschen an nichts fehlt. Das Konzept? „Food for Fuel“. Aber eben auf Italienisch. Wie das aussieht? Das teilte das Pressebüro der Organisation der Olympischen Spiele heute mit.

Die Zahlen: Kohlenhydrate knallen

Um die Sportler mit ausreichend Energie zu versorgen, laufen die Küchen 24 Stunden am Tag auf Hochtouren. Im Olympischen Dorf von Mailand allein werden täglich:

  • 450 Kilogramm Pasta serviert;
  • 3000 Eier gebacken, gekocht oder pochiert;
  • Bis zu 4500 Mahlzeiten pro Tag zubereitet.

Auch in den anderen Dörfern wird ordentlich aufgetischt. In Cortina gehen täglich fast 4.000 Mahlzeiten über die Theke und in Predazzo etwa 2.300.

Lokale Spezialitäten auf der Speisekarte

Was diese Spiele einzigartig macht, ist, dass die Athleten nicht nur Standard-Sportmahlzeiten bekommen, sondern auch wirklich die Region schmecken können. Die Organisation möchte die Sportler mit dem lokalen Stolz der Gastregionen bekannt machen:

  • Valtellina: Hier genießen die Sportler die berühmte Bresaola (getrocknetes Rindfleisch).
  • Alto Adige: Die bekannten Canederli (Brotknödel) stehen hier auf der Speisekarte.
  • Klassiker: Natürlich dürfen Pizza, Tiramisu und Grana Padano nicht fehlen.

Für jeden etwas

Obwohl der Fokus auf der italienischen Küche liegt, wird streng auf die Ernährungsbedürfnisse geachtet. Jede Mahlzeit entspricht den Richtlinien des IOC. Es gibt spezielle Stationen für Proteine, vegetarische Optionen und internationale Gerichte. Ob ein Athlet nun aus Norwegen, Japan oder den Niederlanden kommt: Die Küche berücksichtigt kulturelle und religiöse Wünsche, sodass sich jeder wie zu Hause fühlt. Das Olympische Dorf ist also mehr als nur ein Ort zum Schlafen; es ist der Ort, wo Leistung und die italienische kulinarische Tradition zusammenkommen.

24/7 Treibstoff

Mit 11 verschiedenen Standorten (darunter Hotels in Bormio und Livigno) ist die logistische Operation gigantisch. Dank Partnern wie Prosecco DOC (für nach dem Sieg, hoffen wir?) und lokalen Marketingagenturen aus Trentino und Südtirol ist die Qualität garantiert. Ob es sich um einen schnellen Happen um 03:00 Uhr nachts oder ein ausgiebiges Abendessen nach einem Tag auf den Skiern handelt: Die italienische Küche steht bereit, um Milano Cortina 2026 zu den leckersten Winterspielen aller Zeiten zu machen

Wir wünschen den Athleten viel Erfolg und genießen jeden Tag die sportlichen Höchstleistungen!

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