Die Bergbahnen Hohe Salve, die zum Skigebiet SkiWelt Wilder Kaiser – Brixental gehören, haben grünes Licht für den Bau eines neuen Speichersee direkt neben dem bestehenden Salvensee erhalten. Die Investition beläuft sich auf 7,5 Millionen Euro. Die Arbeiten werden noch in diesem Jahr beginnen.
Ein zweiter Speichersee
Nur 200 Meter vom jetzigen Salvensee in der SkiWelt Wilder Kaiser – Brixental entfernt, wird ein zweiter Speichersee gebaut. Er wird ein Fassungsvermögen von 130.000 Kubikmetern Wasser haben und nicht nur für die bestehenden Schneekanonen, sondern auch als zusätzliche Sicherheit für die Zukunft dienen. Für den Bau muss eine bestehende Alpenstraße verlegt werden.
Arbeit in Phasen
„Sobald die behördliche Genehmigung vorliegt, wird mit den Vorbereitungsarbeiten begonnen“, sagt Friedl Eberl, Prokurist der Bergbahnen Hopfgarten-Itter-Kelchsau. Der Bau der Pumpstation und die Aushubarbeiten sowohl für den Wasserspeicher als auch für die Straßenverlegung werden noch in diesem Jahr durchgeführt. Dabei ist es wichtig, dass die Almwiesen so wenig wie möglich beeinträchtigt werden. Im nächsten Frühjahr soll das Gebiet wieder vollständig für die Landwirtschaft zugänglich sein.
Ausweitung der Pisten
Neben der Investition in den zusätzlichen Speichersee wird auch eine alte Abfahrtspiste im Gebiet Foisching restauriert und mit einer Beschneiungsanlage ausgestattet. „Wir wollen diese Piste auf 10-12 Meter verbreitern und sie für Familien und Skischulen geeignet machen“, so Eberl. Die Piste soll an eine bestehende Bergstraße angeschlossen werden und eine niederschwellige Alternative innerhalb des Skigebiets bieten.
Keine Touristenattraktion
Im Gegensatz zu einigen anderen künstlichen Bergseen wird es rund um den neuen Teich keine touristischen Einrichtungen geben. „Er wird ein rein funktionaler Speichersee sein, wie der bestehende Salvensee“, betont Eberl. Die Gesamtinvestition von 7,5 Millionen Euro umfasst sowohl den Bau des Teichs als auch die Pistenverlängerung einschließlich der Beschneiungsanlagen. Die Arbeiten sollen im Jahr 2026 abgeschlossen sein.






