Was als gewöhnlicher Wintersporttag in Gerlos begann, endete am Sonntagnachmittag in einer lebensbedrohlichen Situation. Auf der roten Piste 31 im Skigebiet Isskogel bei Gerlos kam ein 53-jähriger niederländischer Snowboarder schwer zu Sturz. Der Mann fiel auf einem flachen Stück (Ziehweg, Verbindungspiste) und schlug mit voller Kraft mit dem Hinterkopf auf der Piste auf. Zunächst schien die Situation nicht so schlimm zu sein. Laut seinem 15-jährigen Sohn war der Vater kurzzeitig benommen, aber noch ansprechbar. Einige Minuten später kam es plötzlich zum Notfall: Der Mann erlitt einen Herzstillstand.
Im Überblick:
- Ein 53-jähriger niederländischer Snowboarder erlitt nach einem Sturz auf der Piste in Gerlos einen Herzstillstand.
- Sein 15-jähriger Sohn begann sofort mit der Reanimation.
- Der Mann konnte vor Ort erfolgreich reanimiert werden und wurde per Hubschrauber nach Innsbruck gebracht.
15-Jähriger greift sofort ein
Der Junge zögerte keine Sekunde. Er rief sofort den Rettungsdienst und begann zusammen mit Umstehenden mit der Wiederbelebung. Dank seines schnellen Eingreifens wurde kostbare Zeit gewonnen. Kurz darauf übernahmen die Pistenrettung und die Besatzung des Rettungshubschraubers „Heli 4“ die medizinische Versorgung. Der 53-jährige Niederländer konnte noch vor Ort erfolgreich reanimiert werden. Anschließend wurde er mit Verletzungen noch unbekannten Ausmaßes in die Universitätsklinik Innsbruck gebracht.
Schnelle Hilfe entscheidend
Nach Angaben der Polizei trugen sowohl Vater als auch Sohn einen Helm. Wie schwer die Kopfverletzungen genau sind, wird im Krankenhaus untersucht. Dass der Mann den Vorfall überlebt hat, ist unter anderem dem schnellen Handeln seines Sohnes und der Hilfe anderer Wintersportler auf der Piste zu verdanken.






