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Zugunglück in der Schweiz: Lawine bringt Zug zum Entgleisen – 80 Passagiere an Bord, mehrere Verletzte befürchtet

Im Schweizer Kanton Wallis ist am Montagmorgen ein Zug entgleist, nachdem eine Lawine die Gleise erreicht hatte. An Bord befanden sich etwa 80 Passagiere. Die Polizei befürchtet, dass es mehrere Verletzte gibt.

Was ist passiert?

Der Unfall ereignete sich auf der Strecke zwischen Goppenstein und Hohtenn. Regionalen Medienberichten zufolge ging eine Lawine auf die Gleise nieder, woraufhin der Zug entgleiste. Bei dem betroffenen Zug handelt es sich um einen RegioExpress der Bahngesellschaft BLS, der gegen 06:00 Uhr in Spiez abgefahren war.

Die Kantonspolizei Wallis bestätigt, dass die Rettungskräfte mit einem Großaufgebot vor Ort sind. Über die genaue Anzahl der Verletzten wurden noch keine endgültigen Informationen veröffentlicht, es wird jedoch mit mehreren Opfern gerechnet.

Bahnverkehr eingestellt

Der Zugverkehr zwischen Goppenstein und Brig ist vorerst komplett unterbrochen. Laut den Schweizerischen Bundesbahnen bleibt die Verbindung mindestens bis Dienstagmorgen gesperrt. Reisende müssen mit Verspätungen und Umleitungen rechnen.

Erneute Lawine in der Region

Auffallend ist, dass in derselben Region bereits vor einigen Tagen eine Lawine niederging. Damals gab es keine Verletzten, die Behörden sprachen jedoch von einer außergewöhnlichen Situation. Aufgrund der anhaltenden Schneefälle im Wallis ist die Lawinengefahr derzeit hoch. Webcams aus der Region zeigen zum Zeitpunkt des Vorfalls heftigen Schneefall.

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