Touristen fahren mit dem Auto eine Skipiste in Österreich hinauf

Ein bemerkenswertes Ereignis in Österreich: Ein asiatisches Ehepaar ist mit seinem Mietwagen auf einer Skipiste am Krippenstein in der Nähe von Obertraun gelandet. Die Touristen folgten blind den Anweisungen ihres Navigationssystems und ignorierten dabei mehrere Fahrverbotsschilder.

Im Überblick:

  • Ein asiatisches Ehepaar fuhr mit einem Mietwagen versehentlich eine Skipiste bei Krippenstein (Obertraun) hinauf, nachdem es Google Maps gefolgt war und mehrere Fahrverbote missachtet hatte.
  • Niemand wurde verletzt, das Auto blieb intakt, aber die Feuerwehr musste das Fahrzeug bergen.
  • Die Kosten tragen die Touristen selbst – und der Vorfall scheint keine Ausnahme zu sein.

Google Maps führte sie die Piste hinauf

Anstatt Ski zu benutzen, nahmen die Urlauber ihr Auto, um auf die Piste zu gelangen. Laut Feuerwehr vertrauten sie voll und ganz auf Google Maps und fuhren trotz zweier deutlicher Verbotsschilder weiter den Berg hinauf. Erst als sie sich plötzlich mitten auf einer Skipiste befanden, wurde klar, dass etwas gehörig schiefgelaufen war.

Schneehaufen beenden die Fahrt

Die Fahrt kam schließlich zum Stehen, nachdem das Auto gegen einen gefrorenen Schneehaufen prallte. Dabei wurde niemand verletzt und das Fahrzeug blieb unbeschädigt. Das Ehepaar rief selbst Hilfe bei einer nahegelegenen Liftstation, woraufhin die Feuerwehr von Obertraun gerufen wurde, um das Fahrzeug zu bergen. Anschließend setzten die Touristen ihren Ausflug mit der Skilift fort, wie es eigentlich gedacht war. Die Kosten für die Feuerwehraktion gehen jedoch vollständig zu Lasten des Ehepaars.

Kein außergewöhnlicher Vorfall

Laut der örtlichen Feuerwehr ist dieser Vorfall alles andere als einzigartig. „Wir erleben das eigentlich fast jedes Jahr“, so Michael Kaiser gegenüber dem österreichischen Sender ORF. Vor allem in Berggebieten führt das blinde Befolgen von Navigationssystemen regelmäßig zu gefährlichen Situationen.

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