Im italienischen Skigebiet Meran 2000 hat die Polizei kürzlich einen Hund aus einer prekären Lage befreit. Ein Tourist hatte seinen treuen Vierbeiner mehr als zwei Stunden lang allein in einem geparkten Auto zurückgelassen, während er selbst auf den Brettern stand. Die Polizei schritt ein, nachdem das Tier hörbar in Not geraten war.
Rettung durch die Ski-Polizei
Der Vorfall ereignete sich auf den Parkplätzen im Sektor Falzeben. Beamte der Carabinieri aus Hafling, die im Skigebiet auf Skiern Streife fahren und Hilfe leisten, hörten bei einer Kontrollrunde seltsame Geräusche aus einem geparkten SUV. Es stellte sich als das herzzerreißende Jaulen und Winseln eines eingesperrten Hundes heraus.
Bei näherer Betrachtung entdeckten die Beamten einen mittelgroßen Hund, der allein im Fahrzeug saß. Die Temperatur in einem abgestellten Auto kann in de Wintermonaten extrem schnell auf gefährliche Werte sinken, was für ein eingesperrtes Tier fatal enden kann.
Besitzer ausfindig gemacht
Glücklicherweise gelang es der Polizei, den Besitzer des Wagens schnell ausfindig zu machen. Es handelte sich um einen Touristen, der zu diesem Zeitpunkt am Skifahren war und den Hund kurzerhand im kalten Auto hatte warten lassen. Die Beamten befreiten das Tier umgehend aus dem Fahrzeug und leisteten die nötige Erstversorgung.
Konsequenzen für den Halter
Die Aktion des Wintersportlers bleibt nicht ohne Folgen. Die Carabinieri haben Anzeige gegen den Besitzer erstattet. Ihm wird offiziell Tierquälerei sowie das Aussetzen bzw. die Vernachlässigung von Tieren vorgeworfen.
Hoffentlich eine überflüssige Warnung für alle Wintersportler: Lassen Sie Hunde niemals allein im Auto zurück, auch nicht „nur für kurz“. Die Isolierung eines Autos reicht bei Weitem niet aus, um ein Tier sicher warmzuhalten.
Anmerkung zum Bild oben: Das ist unser Charlie, der kurz im Auto wartet, während wir auf dem Weg nach Österreich tanken. Wir würden ihn natürlich niemals so im Auto zurücklassen.






