Besucher des US-amerikanischen Skigebiets Park City wurden am Silvestertag Zeugen eines außergewöhnlichen Vorfalls. Beim Einsteigen in die Red Pine Gondel klemmte sich eine Frau ihren Skischuh zwischen den schließenden Türen ein, woraufhin sie meterweit mitgeschleift wurde und schließlich kopfüber über dem Abgrund hängen blieb.
Zu spät eingestiegen
Das Unglück ereignete sich gegen Mittag. Augenzeugenberichten zufolge versuchte die Frau im letzten Moment, in eine bereits abfahrende Gondel zu springen. Während sich die Türen schlossen, hielt sie ihren Fuß dazwischen, um den Lift noch zu erreichen. Die Türen schlossen sich jedoch fest um ihren Skischuh, woraufhin die Gondel die Station verließ.
Der Lift schleifte die Frau etwa fünfzehn Meter weit aus der Station heraus, bevor die Anlage gestoppt werden konnte. Dadurch hing sie völlig kopfüber in der Luft, nur noch gehalten von ihrem Skischuh, der in der Lifttür feststeckte. Wie das Portal TownLift berichtete, reagierten die Mitarbeiter des Skigebiets sofort auf den Notfall.
Rettung mit der Leiter
Mitarbeiter von Park City eilten zur Unfallstelle, um den Körper der Frau zu stützen und den Druck auf ihr Bein zu lindern. Mithilfe einer Leiter gelangten die Rettungskräfte zur Gondel. Schließlich konnte der Skischuh aus den Türen gelöst und die Frau sicher zu Boden gebracht werden.
Ein Video des Vorfalls sorgt derzeit auch in den sozialen Netzwerken für Aufsehen, wie unter anderem in dieser Reddit-Diskussion zu sehen ist.
Keine Verletzungen
Trotz der bizarren Situation ging der Vorfall glimpflich aus. Ein Sprecher des Skigebiets teilte der örtlichen Nachrichtenseite mit, dass die Frau bei dem Vorfall und der anschließenden Rettungsaktion unverletzt blieb. Die Red Pine Gondel stand für die Rettung nur wenige Minuten still und konnte danach den Betrieb sofort wieder aufnehmen. Das Resort betonte, dass das schnelle Eingreifen des Teams Schlimmeres verhindert habe.






