Träumst du schon von frischem Pulverschnee und glatten Pisten für den Winter 2025/2026? Dann halte dich gut fest, denn die ersten Skipasspreise trudeln ein und bestätigen den Trend der letzten Jahre: Dein Skiurlaub wird wieder deutlich teurer. In einigen beliebten Skigebieten liegen die Preissteigerungen bei fast 10 %, aber in anderen Gebieten zahlst du nicht mehr als im letzten Jahr. Wir gehen den Zahlen auf den Grund, geben dir einen vollständigen Überblick und sagen dir vor allem, wie du die hohen Preise vermeiden kannst.
Was kostet ein Skipass diese Saison?
Es ist jedes Jahr ein spannender Moment: Was wird der Skipass kosten? Für viele Wintersportler ist der Preis für den Skipass eine der größten Ausgaben im Urlaub. Leider sind die Nachrichten für die Saison 2025/2026 nicht anders als in den Vorjahren: Der Preis wird steigen. Viele Skigebiete erhöhen die empfohlenen Preise kräftig. Aber keine Panik, wer klug plant und bucht, kann immer noch günstig auf die Skier steigen.
Übersicht: Skipasspreise 2025/2026 pro Skigebiet
Wir haben die Preise für einen 6-Tages-Skipass in der Hochsaison für eine Reihe beliebter Skigebiete in den Alpen aufgelistet. Bitte beachte, dass dies die angekündigten Preise sind. Vor allem wegen der dynamischen Preisgestaltung und Online-Rabatten kann der Endpreis, den du zahlst, variieren.
| Skigebiet | Preis 2025/2026 | Preis 2024/2025 | Anstieg |
| Italien | |||
| Meran 2000 | 325,50€ | 296,50€ | +9,78% |
| Livigno | 362,00€ | 334,50€ | +8,22% |
| Bormio | 329,00€ | 310,00€ | +6,13% |
| Skirama Dolomiti | 439,00€ | 418,00€ | +5,02% |
| Sulden am Ortler | 320,00€ | 309,00€ | +3,56% |
| Dolomiti Superski | 436,00€ | 423,00€ | +3,07% |
| Schnalstaler Gletscher | 313,00€ | 306,00€ | +2,29% |
| Österreich | |||
| Serfaus-Fiss-Ladis | 382,00€ | 350,00€ | +9,14% |
| Ski Arlberg | 450,00€ | 423,00€ | +6,38% |
| Stubaital (SKI plus CITY Pass) | 368,00€ | 350,00€ | +5,14% |
| Steinplatte Waidring | 327,50€ | 312,00€ | +5,00% |
| Zell am See-Kaprun | 425,00€ | 405,00€ | +4,94% |
| Schladming-Dachstein | 414,00€ | 394,50€ | +4,94% |
| KitzSki (Kitzbühel) | 405,00€ | 388,00€ | +4,38% |
| SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental | 395,50€ | 380,00€ | +4,08% |
| Zillertal Superskipass | 384,00€ | 369,00€ | +4,07% |
| Silvretta Arena (Ischgl-Samnaun) | 425,00€ | 408,50€ | +4,04% |
| Obertauern | 357,00€ | 343,50€ | +3,93% |
| Sölden | 451,00€ | 438,00€ | +2,97% |
| Deutschland | |||
| Skiliftkarussell Winterberg | 214,00€ | 198,00€ | +8,08% |
| Garmisch Partenkirchen (Top Snow Card) | 363,50€ | 348,00€ | +4,45% |
| Oberstdorf Kleinwalsertal | 360,80€ | 345,30€ | +4,49% |
| Alpen Plus (Spitzingsee-Tegernsee etc.) | 297,00€ | 285,50€ | +4,03% |
| Hörnerdörfer | 230,00€ | 225,50€ | +2,00% |
| Schweiz (CHF) | |||
| Les 4 Vallées | CHF 409,00 | CHF 389,00 | +5,14% |
| Jungfrau Ski Region | CHF 424,00 | CHF 404,00 | +4,95% |
| Saas-Fee | CHF 407,00 | CHF 389,00 | +4,63% |
| Davos-Klosters | CHF 386,00 | CHF 386,00 | 0,00% |
| Arosa Lenzerheide | CHF 401,00 | CHF 401,00 | 0,00% |
| Frankreich | |||
| Tignes-Val d’Isère | 450,00€ | 426,00€ | +5,63% |
| Les 2 Alpes | 326,50€ | 311,00€ | +5,00% |
| Les Trois Vallées | 409,00€ | 395,00€ | +3,54% |
| Grand Massif | 366,00€ | 354,00€ | +3,39% |
| L’Alpe d’Huez | 330,00€ | 320,00€ | +3,13% |
| Les Sybelles | 301,20€ | 295,00€ | +2,10% |
| Les Portes du Soleil | 366,00€ | 360,00€ | +1,67% |
Haftungsausschluss: Die Preise basieren auf einem 6-Tage-Pass für einen Erwachsenen in der Hochsaison. Lokale Unterschiede, Online-Tarife und dynamische Preise können variieren. Die prozentuale Erhöhung wurde von uns neu berechnet, um eine möglichst genaue Darstellung zu gewährleisten.
Hier zahlst du am meisten extra
Was sofort auffällt, sind die Ausreißer. Vor allem in Italien und Österreich gab es einige starke Anstiege:
- Meran 2000 (Italien): Holt sich die Krone mit einem Anstieg von fast 10%.
- Serfaus-Fiss-Ladis (Österreich): Dieses beliebte Familiengebiet steigert seinen Preis um über 9%.
- Livigno & Winterberg: Sowohl in dem zollfreien italienischen Ort als auch in Winterberg im Sauerland steigen die Preise für Wintersportler um mehr als 8%.
- Ski Arlberg (Österreich): Mit einem neuen Preis von 450 € bleibt dies eines der teuersten Gebiete, mit einem Anstieg von mehr als 6%.
Es gibt auch positive Ausnahmen: In der Schweiz halten Arosa, Lenzerheide und Davos-Klosters die Preise auf dem Niveau der letzten Saison.

Warum werden die Skipässe jedes Jahr teurer?
Die Preiserhöhungen kommen nicht aus heiterem Himmel. Die Skigebiete sind mit einem Cocktail aus steigenden Kosten konfrontiert:
- Höhere Energiekosten: Der Betrieb von Liften, die Herstellung von Kunstschnee und die Beheizung von Gebäuden verbrauchen eine Menge Energie. Obwohl sich die Preise stabilisiert haben, sind sie immer noch höher als vor ein paar Jahren.
- Inflation und Personal: Wie in jeder anderen Branche auch, steigen die Löhne des Personals und die Materialien für die Instandhaltung werden teurer.
- Investitionen in die Modernisierung: Viele Gebiete investieren Millionen in neue, schnellere Lifte, bessere Beschneiungsanlagen und zusätzliche Dienstleistungen am Berg. Diese Investitionen werden auf den Skipasspreis umgelegt.
Clever sparen: 5 Tipps für einen günstigeren Skipass
Bedeutet das, dass du tiefer graben musst? Ja, aber du kannst beeinflussen, wie viel tiefer. Mit diesen Tipps kannst du die Kosten für deinen Skipass deutlich senken.
1. Kaufe deinen Skipass online und so schnell wie möglich
Dies ist der wichtigste Tipp von allen. Fast alle Skigebiete bieten heutzutage Rabatte an, wenn du deinen Skipass online statt an der Kasse kaufst. Je früher du buchst, desto höher ist oft der Rabatt. So kannst du 5 bis 15 % auf den Gesamtpreis sparen. Warte also nicht bis zum Tag deiner Ankunft!

2. Profitiere von dynamischer Preisgestaltung
Viele Skigebiete, wie z.B. Sölden, arbeiten mit „dynamischen Preisen“. Der Preis deines Skipasses richtet sich dann nach dem Zeitraum und der Nachfrage. Ein Skipass für einen ruhigen Dienstag im Januar ist günstiger als für einen Samstag in den Weihnachtsferien. Kannst du flexibel sein? Dann fahre außerhalb der Schulferien Ski und meide die Wochenenden.
3. Wähle ein kleineres, weniger bekanntes Skigebiet
Musst du unbedingt in die größten und bekanntesten Skigebiete fahren? Gebiete wie Les Trois Vallées oder Ski Arlberg sind fantastisch, aber auch sehr teuer. Ziehe ein kleineres, lokales Skigebiet außerhalb der großen Skigebiete in Betracht. Dort sind die Skipässe oft einige Dutzend Euro günstiger und die Atmosphäre ist mindestens genauso gut.
4. Schau dir Familien- und Pauschalangebote an
Du reist mit einer Familie? Erkundige dich immer nach den speziellen Familientarifen. Kinder bekommen oft eine Ermäßigung oder der Skipass ist sogar kostenlos, wenn die Eltern auch Ski fahren. Viele Reiseveranstalter und Unterkünfte bieten auch Pauschalangebote an, in denen der Skipass enthalten ist, was noch vorteilhafter sein kann.
5. Weniger Tage Ski fahren
Ein einfacher, aber effektiver Tipp: Musst du wirklich 6 ganze Tage lang Ski fahren? Ein Pass für weniger Tage ist günstiger und gibt dir die Möglichkeit, das Dorf zu erkunden oder etwas anderes zu unternehmen.
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Vorausplanen und sparen
Steigende Skipasspreise sind eine Tatsache, aber das muss dir nicht den Spaß am Wintersport verderben. Der Schlüssel zu einem erschwinglichen Urlaub im Jahr 2026 liegt in der Vorausplanung. Wenn du deine Skipässe lange im Voraus online kaufst und bei deinen Reisedaten flexibel bist (soweit du kannst, versteht sich), kannst du die Auswirkungen der Preiserhöhungen deutlich abmildern und hast mehr Budget für den wohlverdienten Apfelstrudel auf der Piste.






