Eine extrem schlechte Schneesaison setzt ein kleines Schweizer Skigebiet unter schweren Druck. Das Skigebiet Schilt war diesen Winter nur sieben Tage in Betrieb. Damit gehört diese Saison zu den schlechtesten aller Zeiten für das Gebiet. Die Frage ist nun: Wie können solche Skigebiete in Zukunft weiterbestehen?
Im Überblick:
- Der Skilift Schilt in der Schweiz war diesen Winter nur 7 Tage geöffnet.
- Wegen Schneemangels musste die Saison extrem früh beendet werden.
- Das Skigebiet sucht nun nach neuen Wegen, um zu überleben.
- Klima und milde Winter setzen kleine Skigebiete immer mehr unter Druck.
Nur ein paar Tage Skiurlaub
Das Skigebiet Schilt erlebte eine dramatische Saison. Durch anhaltend milde Temperaturen und Schneemangel konnten die Lifte nur 7 Tage laufen. Den Rest des Winters blieb das Gebiet geschlossen. Selbst gegen das geplante Saisonende spielte das Wetter nicht mit. Die Pisten verschlechterten sich schnell und eine weitere Öffnung war nicht mehr möglich. Das Skigebiet besteht aus zwei Skiliften und etwa 6 km Pisten.
Zu warm, zu wenig Schnee
Der Grund ist klar: Es blieb einfach zu warm. Neuschnee blieb aus und die vorhandene Schneedecke hielt nicht stand. Selbst ein später Schneefall konnte die Saison nicht mehr retten. Für viele kleinere und tiefer gelegene Skigebiete wird dies zu einem immer größeren Problem. Schilt (im Kanton Glarus) reicht bis auf etwa 1600 Meter.
Auf der Suche nach neuen Strategien
Der Betreiber des Skilifts will sich nicht einfach geschlagen geben. Es wird nach neuen und kreativen Lösungen gesucht, um das Gebiet zukunftssicher zu machen. Denkbar sind andere Aktivitäten, Anpassungen im Angebot oder alternative Einnahmequellen. Das Ziel: das Gebiet am Leben zu erhalten, auch wenn die Winter immer unzuverlässiger werden.
Größerer Trend in den Alpen
Die Geschichte von Schilt ist kein Einzelfall. Immer mehr kleinere Skigebiete in den Alpen haben Schwierigkeiten zu überleben durch:
- kürzere Winter
- weniger Schnee
- höhere Temperaturen

