Rezept: So machst du Tiroler Gröstl

Tiroler Gröstl ist eines der beliebtesten Gerichte in den österreichischen Alpen. Dieses herzhafte Gericht ist perfekt für ein deftiges Mittagessen nach einem aktiven Tag auf der Piste. Nicht nur nahrhaft, sondern auch lecker! Dieses Rezept ist einfach zuzubereiten und bringt den Geschmack der Berge direkt in deine eigene Küche. Lass uns anfangen!

Was ist ein Tiroler Gröstl?

Tiroler Gröstl ist ein traditionelles österreichisches Gericht, das ursprünglich aus Essensresten zubereitet wurde. Es wurde oft von Hotelköchen mit übrig gebliebenen Kartoffeln, Fleisch und Speck zubereitet, aber heutzutage ist es ein beliebtes Gericht, das man in fast jeder Berghütte finden kann. Das Gericht wird je nach Region auch Bauerngröstl genannt und hat in verschiedenen österreichischen Bundesländern seine eigenen Variationen.

Tiroler Gröstl, ein Gericht mit Geschichte

Bevor wir mit dem Kochen beginnen, erst noch ein kleines Stück Geschichte über Tiroler Gröstl. Es ist nämlich immer schön zu wissen, wie ein Gericht entstanden ist. Ursprünglich ist diese beliebte Kartoffelpfanne eine Resteverwertung. Köche von Hotels und Pensionen kochten früher oft viel zu viel Essen für die Gäste. Wegwerfen ist schade und deshalb wurde aus den Resten eine Personalmahlzeit zubereitet. Inzwischen ist Tiroler Gröstl keine Resteverwertung mehr, sondern ein sehr geschätztes Gericht. Ausserdem kannst du natürlich deine Reste darin verwerten. Und das Gericht heisst zwar Tiroler Gröstl, aber du kannst es heutzutage in ganz Österreich bestellen. Manchmal wird das Gericht auch nur Gröstl oder Bauerngröstl genannt. Einige Bundesländer haben sogar eine eigene Variante dieses Gerichts.

Zutaten Rezept Tiroler Gröstl (2 Personen)

Möchtest du auch an deinem eigenen Küchentisch ein köstliches Pfännchen Tiroler Gröstl genießen? Das Rezept ist unglaublich einfach und innerhalb einer Stunde kannst du es schon genießen. Du brauchst nur ein paar Zutaten:

  • 2 Schweineschulterkarbonaden
  • 200 Gramm geräucherte Speckwürfel
  • 2 mittelgroße Zwiebeln, gehackt
  • 600 Gramm Kartoffelscheiben
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 2 Esslöffel Sonnenblumenöl
  • 2 Esslöffel Butter
  • 25 Gramm Schnittlauch, fein geschnitten
  • 2 Eier
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung

  • Schritt 1: Schweineschulterkarbonaden braten. Erhitze dafür 1 EL Öl in einer Bratpfanne und stelle sie auf mittelhohe Hitze. Würze die Karbonaden mit Salz und Pfeffer. Brate sie von beiden Seiten, bis das Fleisch goldbraun und gar ist. Nimm die Karbonaden aus der Pfanne und lege sie beiseite.
  • Schritt 2: Speck, Zwiebel und Knoblauch braten. In dem restlichen Öl kannst du die Speckwürfel braten. Wenn die Speckwürfel knusprig sind, füge die Zwiebel und den Knoblauch hinzu. Brate, bis alles glasig ist und die Küche göttlich riecht. Schneide in der Zwischenzeit die Schulterkarbonaden in Würfel, füge sie dieser Mischung hinzu und stelle die Mischung für später beiseite.
  • Schritt 3: Kartoffelscheiben braten. Jetzt ist es Zeit für die Wahl des Tages. Kochst du die Kartoffeln selbst oder nimmst du fertige Scheiben? Mein Tipp? Wähle die zweite Option. Einfach und genauso lecker. Erhitze 1 EL Öl und 1 EL Butter zusammen in einer großen Bratpfanne. Brate die Kartoffelscheiben goldbraun und gar. Würze sie mit Salz und Pfeffer.

  • Schritt 4: Alles zusammenmischen. Rühre die Speckmischung und den Schnittlauch unter die gebratenen Kartoffeln. Erhitze eine Bratpfanne auf dem Herd und backe darin zwei Spiegeleier.
  • Schritt 5: Servieren. Serviere das Tiroler Gröstl auf österreichische Art, mit den zwei Spiegeleiern darüber.

Serviertipp: mit Krautsalat

Tiroler Gröstl ist ein reichhaltiges Gericht und braucht einen frischen Gegenspieler. Mach einen österreichischen Krautsalat als Beilage! Dieses Rezept ist schnell zubereitet und sorgt für eine perfekte Balance.

Zutaten Krautsalat:

  • 300 Gramm fein geschnittener Weißkohl (fertige Beutel)
  • 1,5 Teelöffel Kümmel
  • 5 Esslöffel Essig
  • 2 Esslöffel Öl
  • 1,5 Esslöffel Zucker
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung Krautsalat:

Mische den geschnittenen Kohl mit dem Kümmel, Essig, Öl und Zucker. Schmecke mit Salz und Pfeffer ab und massiere die Aromen gut mit den Händen in den Kohl ein. Lass den Salat mindestens 30 Minuten ziehen, um eine optimale Geschmacksentwicklung zu erzielen.

Skiurlaub Rezepte Tiroler Gröstl

Häufig gestellte Fragen über Tiroler Gröstl

1. Was ist Tiroler Gröstl?

Tiroler Gröstl ist ein traditionelles österreichisches Gericht aus Kartoffeln, Fleisch (oft Schweinefleisch), Speck und Zwiebeln. Es ist ein deftiges, herzhaftes Gericht, das ursprünglich als Resteverwertung zubereitet wurde, aber heute ein beliebtes Gericht in ganz Österreich ist.

2. Kann ich Tiroler Gröstl mit anderen Fleischsorten zubereiten?

Ja, Tiroler Gröstl kann auch mit Rindfleisch oder Hähnchen zubereitet werden. Schweinefleisch ist jedoch die traditionelle Wahl, insbesondere Schulterkarbonaden oder Speck.

3. Kann ich Kartoffeln selbst kochen für Tiroler Gröstl?

Natürlich! Obwohl fertige Kartoffelscheiben praktisch sind, kannst du auch selbst Kartoffeln kochen und in Scheiben schneiden. Dies ergibt eine etwas andere Textur, aber das Gericht wird genauso lecker sein.

4. Wie bewahre ich übrig gebliebenes Tiroler Gröstl auf?

Du kannst übrig gebliebenes Tiroler Gröstl maximal 2 Tage im Kühlschrank aufbewahren. Erwärme das Gericht vor dem Servieren gut in einer Pfanne oder Mikrowelle, um das beste Ergebnis zu erzielen.

5. Was serviere ich neben Tiroler Gröstl?

Neben Krautsalat kannst du auch einen frischen grünen Salat oder etwas Sauerteigbrot servieren. Dies bietet einen leichten Gegenspieler zu den herzhaften Aromen des Gerichts.

Warum Tiroler Gröstl das perfekte Skiurlaubsgericht ist

Tiroler Gröstl ist ideal für ein Mittag- oder Abendessen während deines Skiurlaubs. Es ist ein sättigendes und energiereiches Gericht, perfekt, um dich nach einem Tag Skifahren oder Snowboarden aufzuladen. Es ist einfach zuzubereiten mit Zutaten, die du leicht finden kannst, und der Geschmack ist herrlich wärmend in den kalten Wintermonaten.

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