Die Helikopter des ÖAMTC in Tirol wurden im vergangenen Jahr sage und schreibe 3624 Mal eingesetzt, eine Rekordzahl, die die Notwendigkeit einer schnell erreichbaren medizinischen Hilfe in den Bergen und abgelegenen Gebieten unterstreicht. Diese Zahl liegt sogar noch höher als die Anzahl der Flüge im Jahr 2024. Die Helikopter spielen eine entscheidende Rolle in der Notfallversorgung in Tirol, insbesondere während der Wintersportsaison.
Im Überblick:
- Im Jahr 2025 wurden Tiroler ÖAMTC-Rettungshubschrauber 3624 Mal zu medizinischen Notfällen gerufen, vor allem in abgelegenen Gebieten.
- Die Helikopter spielten eine entscheidende Rolle, besonders im Winter.
- Diese Winterhilfe ist essenziell für eine schnelle, effiziente Gesundheitsversorgung in den Alpen.
Eine tägliche Realität in Tirol
Im Durchschnitt stiegen die Helikopter des ÖAMTC in Tirol etwa zehn Mal pro Tag auf. Der Großteil der Einsätze fand innerhalb Tirols selbst statt, aber rund 15 Prozent der Operationen gingen in benachbarte Bundesländer. Durch die abgelegene Lage einiger Gebiete und das schwierige Gelände in den Alpen sind die Helikopter essenziell für die medizinische Versorgung, besonders wenn spezialisierte Krankenhäuser weit entfernt liegen.
Medizinische Notfälle als größte Ursache von Einsätzen
Die meisten Anrufe, nämlich 1236, hatten mit akuten medizinischen Notfällen zu tun. Es betraf vor allem interne oder neurologische Notfälle, wie Herzinfarkte oder Schlaganfälle. Darüber hinaus wurden die Helikopter auch für Unfälle auf der Arbeit, im Haushalt oder während der Freizeitbeschäftigung eingesetzt, gut für rund 400 Fälle. Insgesamt wurde 147 Mal bei einem Verkehrsunfall Hilfe geboten, aber die größten Notsituationen ergaben sich in den Bergen, wo Sport- und Freizeitunfälle häufig vorkommen.
Winterliche Saisonspitzen
Die Wintersaison sorgte für eine zusätzliche Hektik, mit mehr als 1000 Flügen der zusätzlichen Helikopter, die in Sölden und Hintertux stationiert waren. Diese Helikopter wurden vor allem für Unfälle in den Skigebieten von Tirol eingesetzt, wo die Anzahl der Ski- und Snowboardunfälle hoch liegt.
21.650 Mal aufgefordert
Tirol war nicht die einzige Region, die von dieser Hilfe profitierte. Insgesamt wurden die ÖAMTC-Rettungshubschrauber im vergangenen Jahr 21.650 Mal in ganz Österreich angefordert, was 59 Flügen pro Tag entspricht. Die 18 festen Helikopter im ganzen Land bilden zusammen mit zusätzlichen saisonalen Hilfsposten und anderen Hilfsdiensten ein unverzichtbares Glied in der Notfallversorgung im Land.
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