Im österreichischen Alpendorf ist gestern der Verbindungslift Richtung Wagrain vorübergehend ausgefallen. Dadurch konnten Wintersportler nicht mehr auf Skiern nach Wagrain zurückkehren. In den sozialen Medien tauchten daraufhin schnell Bilder von Dutzenden Skifahrern und Snowboardern auf, die ihre Ausrüstung geschultert zu Fuß den Berg hinaufstiegen.
Der Aufstieg war eigentlich gar nicht nötig …
Ein auffälliges Detail: Der mühsame Aufstieg wäre gar nicht notwendig gewesen. Zwischen Alpendorf und Wagrain verkehrte zu diesem Zeitpunkt ganz regulär ein Skibus, mit dem Wintersportler bequem durch das Tal zu ihrem Ziel hätten fahren können. Wer also ins Tal abgefahren wäre, hätte entspannt und ohne Kletterpartie mit dem Bus weiterfahren können – auch für den Rückweg.
Ein wenig komisch
Das macht die Bilder im Nachhinein vor allem bemerkenswert – und leicht komisch: weniger aus echter Not heraus, sondern eher ein Fall von „das schien uns schneller“. Die Liftstörung sorgte zwar für Unannehmlichkeiten, Verletzte wurden jedoch nicht gemeldet. Die Ursache des Ausfalls wurde bislang nicht bekanntgegeben.
Pistenplan lesen
Der Vorfall zeigt, dass gute Information vor Ort mindestens genauso wichtig ist wie perfekt präparierte Pisten. Ein kurzer Blick auf den Pistenplan hätte gereicht, um zu erkennen, dass eine Busverbindung zur Verfügung stand.
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