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Kein Weltcup Sölden für Marcel Hirscher, Comeback noch verschoben

Marcel Hirscher wird kommendes Wochenende nicht beim Weltcup in Sölden an den Start gehen. Der 36-jährige Österreicher, der seit seinem Comeback für die Niederlande startet, hat sich noch nicht vollständig von einer Virusinfektion erholt und konnte in den letzten Wochen kaum trainieren. Das bestätigte sein Team dem österreichischen Sender ORF.

Krankheit macht einen Strich durch die Rechnung

Laut Patrick Riml, Projektleiter bei Hirschers Sponsor Red Bull, war der Skifahrer mehr als zwei Wochen krank und der Riesenslalom auf dem Rettenbachgletscher kommt daher noch zu früh. Die Trainingseinheiten zuvor in diesem Herbst, unter anderem in Zermatt, verliefen zufriedenstellend, aber Hirscher fühlt sich noch nicht fit genug, um in Sölden anzutreten. Sein Management betont, dass dies keinen Einfluss auf seine weiteren Comebackpläne hat. Hirscher konzentriert sich voll und ganz auf den kommenden Olympischen Spielen in Italien.

Knieverletzung vollständig verheilt

Der achtfache Weltcupsieger riss sich im Dezember letzten Jahres bei einem Training auf der Reiteralm das Kreuzband. Nach einer langwierigen Rehabilitation von neun Monaten machte er Anfang September seine ersten Schwünge auf Schnee in Zoetermeer, gefolgt von Trainingseinheiten in Indoorhallen in Deutschland und auf dem Gletscher von Zermatt.

Sein Knie hält gut, lässt sein Umfeld wissen. Hirscher hat sich absichtlich ein paar Monate länger für die Rehabilitation Zeit genommen und profitiert jetzt davon. Das Knie bereitet keine Probleme mehr im Schnee. Im Moment sorgt nur die Virusinfektion für einen Rückschlag.

Fokus auf Riesenslalom und Slalom

Wann Hirscher wieder an den Start geht, ist noch nicht bekannt. Seine Rückkehr in den Weltcupzirkus ist jedoch sicher, sobald er sich vollständig bereit fühlt. Während des Winter Olympischen Spielen will er sich auf den Riesenslalom und Slalom konzentrieren, die Disziplinen, in denen er in seinen Glanzzeiten dominierte.

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