Im Dorf St. Christina in Gröden in den Dolomiten wurden die Bewohner am Samstag von einem unerwarteten Gast im Garten aufgeschreckt: Ein Heißluftballon musste eine Notlandung zwischen den Häusern machen. Lokalen Berichten zufolge geschah dies nach einer technischen Störung. Niemand wurde verletzt.
Ballon fliegt tief über die Dächer
Der Ballon war mit einem Piloten und mehreren Passagieren zu einem Panoramaflug über das verschneite Gröden unterwegs. Das Wetter war gut, aber während des Fluges traten Probleme auf, die eine geplante Landung unmöglich machten. Augenzeugen sahen, wie der Ballon gefährlich tief über die Dächer des Dorfes fegte, bevor er in einem Garten zwischen Wohnhäusern aufkam.
Dass ein solcher Heißluftballon mitten in einem Wohngebiet landet, ist außergewöhnlich. Dennoch blieb es bei der materiellen Anspannung: Es gab keine Verletzten unter den Passagieren oder Bewohnern.
Bewohner reagieren erstaunt und erleichtert
Einer der Bewohner erklärte, dass er selbst nichts bemerkt habe, während sein Partner die Landung aus nächster Nähe miterlebte. Kurz nach der Landung stieg ein Insasse aus dem Korb und winkte den Umstehenden zu. Wenig später wurde der Ballon wieder eingepackt und abtransportiert. Das Ereignis sorgte in den sozialen Medien für viele Reaktionen. Die Notlandung fand in der Nähe eines Imbisses statt, was zu lockeren Sprüchen über einen „Drive-in“ führte. Auch wurde mit Verweisen auf spektakuläre Filmszenen gescherzt.
Notlandung selten, aber möglich
Heißluftballons sind von Windrichtung und Thermik abhängig. Bei technischen Problemen oder sich ändernden Bedingungen muss ein Pilot schnell einen sicheren Landeplatz suchen. Das kann in Ausnahmefällen auch in bewohntem Gebiet sein, sofern die Sicherheit es zulässt. In diesem Fall ging es gut aus. Die Passagiere blieben unversehrt und auch an den umliegenden Häusern wurde kein Schaden gemeldet.
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