Während die Skisaison in Europa gerade erst zu Ende gegangen ist, fängt sie in Afrika bereits an. Afriski, das kleine, aber überraschende Skigebiet im bergigen Lesotho, war das erste Skigebiet in Afrika, das am 1. Juni seine Tore öffnete. Trotz hoher Temperaturen und wenig natürlichem Schneefall gelang es, die Pisten mit Kunstschnee für die ersten Skifahrer bereit zu machen.
Schneeproduktion seit 22. Mai
Die Vorbereitungen in Afriski begannen bereits am 22. Mai mit dem Einsatz von Schneekanonen. Aber es blieb lange Zeit zu warm – die Temperaturen blieben über 10°C – was die Schneeproduktion erschwerte. Dank einer kurzen Abkühlung in den letzten Tagen konnten die Pisten dennoch für die Eröffnung präpariert werden.
Über das Skigebiet
Das Skigebiet hat eine Piste von etwa einem Kilometer Länge, die von einem einzigen Lift bedient wird. Trotz des minimalen Angebots ist Afriski gut organisiert und ganz auf kurze, aber intensive Skierlebnisse ausgerichtet. Seit seiner Gründung im Jahr 2002 ist das Skigebiet bei südafrikanischen Wintersportlern, die nicht nach Europa oder Neuseeland reisen wollen, sehr beliebt. Da die Pisten klein sind, konzentriert sich Afriski auch stark auf Erlebnisse außerhalb des Skifahrens. Dazu gehören Schneemobilfahrten, Quads und ein aktives Après-Ski-Programm mit Live-Musik. Die Skisaison dauert bis zum 31. August, je nach Wetterbedingungen.
Andere Optionen in Afrika
Neben Afriski gibt es zwei weitere Skigebiete auf dem Kontinent: Oukaïmeden und Ifrane-Michlifen in Marokko. Oukaïmeden verfügt über eine begrenzte Infrastruktur und eine Saison, die mit dem europäischen Winter zusammenfällt. Michlifen hat zwar Schnee, aber es fehlt ein professionelles Skimanagement.






