12 Standorte, 4,5 Millionen Besucher: SnowWorld wird europäischer Riese nach Fusion

Das niederländische SnowWorld, bekannt für seine Skihallen u.a. in Zoetermeer, Landgraaf und Amsterdam, hat einen riesigen Schritt gemacht. Das Unternehmen kündigt heute eine Fusion mit Snowcentres, dem Marktführer im Vereinigten Königreich, an. Durch diesen Zusammenschluss entsteht die unangefochtene Nummer eins auf dem europäischen Indoor-Skiurlaub-Markt. .

Wer dachte, SnowWorld sei schon groß, denk noch einmal nach. Das Unternehmen, das neben den niederländischen Hallen auch Standorte in Deutschland, Belgien und Frankreich hat, wird mit seinem britischen Pendant, Snowcentres, fusionieren. Heute haben beide Unternehmen angekündigt, ihre Kräfte zu bündeln.

Ein neuer europäischer Skigigant

Die Zahlen der neuen Fusionsgruppe sind schlichtweg beeindruckend. Die neue Gruppe wird insgesamt 12 Standorte betreiben, verteilt auf fünf Länder (Niederlande, UK, Deutschland, Belgien und Frankreich). Zusammen erwarten sie, mehr als 4,5 Millionen Besucher pro Jahr anzuziehen und einen gemeinsamen Umsatz von 120 Millionen Euro zu erzielen. Die neue Gruppe wird bald über 1.000 Vollzeitmitarbeiter zählen. Aktuell hat SnowWorld 10 Standorte und Snowcentres 2: The Snow Centre Hemel Hempstead und The Snow Centre Manchester.

Die größte Skischule der Welt

Ein bemerkenswertes Detail der Fusion ist, dass damit auch „die größte Skischule der Welt“ geschaffen wird, so SnowWorld. Für Skiurlauber jedes Niveaus – von den ersten Schwüngen bis zu fortgeschrittenen Trainings – bietet dies laut der Gruppe „außergewöhnliche Möglichkeiten.“

Dann arbeitest du plötzlich bei der größten Skischule der Welt

Die Struktur: Niederlande und Belgien am Ruder

Hinter den Kulissen wird das Unternehmen sauber aufgeteilt. Alychlo, die Investmentgesellschaft des bekannten belgischen Unternehmers Marc Coucke (bereits Eigentümer von SnowWorld), und die derzeitigen Aktionäre von Snowcentres erhalten jeweils 50 % der Anteile. Der neue internationale Hauptsitz wird im niederländischen Roosendaal angesiedelt. Der Belgier Wim Hubrechtsen, der derzeitige CEO von SnowWorld, wird der neue Group CEO des fusionierten Unternehmens.

Was bedeutet das für die Zukunft von SnowWorld?

Die Fusion ist laut der Geschäftsleitung ein „logischer Schritt“ in der Wachstumsstrategie. Wim Hubrechtsen, CEO von SnowWorld, erläutert dies in der Ankündigung.

„Durch die Fusion mit Snowcentres bringen wir die Marktführer des europäischen und britischen Marktes zusammen und bestätigen unsere Führungsposition“, so Hubrechtsen. Er betont, dass die Unternehmen gut zusammenpassen: „Neben der geografischen Komplementarität teilen unsere Organisationen eine starke Unternehmenskultur: einen starken Unternehmergeist, kombiniert mit einer Leidenschaft für unsere Kunden und für operative Exzellenz.“

Die neue Gruppe, die unter der Leitung von Hubrechtsen stehen wird, will ihre starke finanzielle Position nutzen, um weiter zu expandieren. „Zusammen haben wir alle Trümpfe in der Hand, um unser nachhaltiges Wachstum zu beschleunigen, unsere internationale Präsenz zu stärken und die höchsten Standards an Qualität und Innovation im Indoor-Skiurlaub anzustreben“, schließt der CEO von SnowWorld. Dabei bleibt Nachhaltigkeit ein Schwerpunkt: Das Unternehmen strebt an, langfristig vollständig energieneutral zu operieren.

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