Die Ortler Skiarena erhält einen komplett neuen Namen und einen neuen Kurs. Der Südtiroler Skiverbund gibt bekannt, dass er ab der kommenden Saison als Südtirol Skiarena weitermachen wird. Dabei bleibt es nicht nur bei einem Rebranding: Auch das Skipass-Konzept wird ordentlich umgekrempelt.
Im Überblick:
- Ortler Skiarena wird in Südtirol Skiarena umgetauft.
- Skiverbund erweitert sich auf 18 Skigebiete in ganz Südtirol.
- Der neue Pass wird eine 365-Tage-Karte für Winter und Sommer.
- Richtpreis um 599,– €, vollständige Details folgen diesen Sommer.
Neuer Name durch Erweiterung auf ganz Südtirol
Die Namensänderung kommt nicht von ungefähr. Während die Ortler Skiarena traditionell vor allem Skigebiete im Westen Südtirols vertrat, wächst das Netzwerk nun in andere Regionen hinein. Auch Gebiete unter anderem im Wipptal und Ahrntal schließen sich an. Mit der Hinzunahme bekannter Skigebiete wie Ratschings-Jaufen, Speikboden und Klausberg wächst die Gesamtzahl auf 18 Skigebiete. Der Name „Südtirol Skiarena“ soll diese breitere Abdeckung besser widerspiegeln und international deutlicher erkennbar sein. Laut der Organisation war es keine leichte Entscheidung, sich nach fast 50 Jahren vom Namen Ortler Skiarena zu verabschieden, aber die Erweiterung verlangte nach einer neuen, übergreifenden Identität.
Vom Skipass zur Jahreskarte
Die größte Veränderung liegt vielleicht im Pass selbst. Der klassische Winterskipass macht Platz für eine Jahreskarte, die 365 Tage im Jahr gültig ist. Damit setzt der Skiverbund deutlich auf Ganzjahrestourismus. Mit diesem Pass erhalten Nutzer nicht nur Zugang zu den Liften im Winter, sondern auch im Sommer, zum Beispiel zum Wandern und Mountainbiken. Im Sommer darfst du jeden Lift innerhalb des Netzwerks ebenfalls einmal nutzen. Der Preis wird voraussichtlich bei etwa 599,– € liegen, wobei die endgültigen Tarife und Bedingungen erst später in diesem Sommer offiziell präsentiert werden.
Fokus auf lokale Familien, aber auch interessant für Gäste
Die neue Südtirol Skiarena richtet sich in erster Linie an lokale Familien. Das Ziel ist es, die Bergwelt das ganze Jahr über für Einwohner der Region zugänglich und bezahlbar zu machen. Gleichzeitig kann die Jahreskarte auch für Skiurlauber interessant sein, besonders für diejenigen, die öfter nach Südtirol kommen oder auch außerhalb des Winters in den Bergen aktiv sind. Laut der Organisation ist das neue Konzept keine direkte Konkurrenz zu großen Playern wie Dolomiti Superski, sondern eher eine ergänzende und bezahlbare Alternative.
Blick in die Zukunft
Mit dem neuen Namen und der Jahreskarte schlägt die Südtirol Skiarena einen anderen Weg ein als viele traditionelle Skiverbünde. Der Fokus verschiebt sich vom reinen Skiurlaub hin zu einem ganzjährigen Bergerlebnis. In den kommenden Monaten wird deutlich, wie das komplette Angebot aussieht und ob dieser Ansatz sowohl bei Einheimischen als auch bei Skiurlaubern ankommt.
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