Am kommenden Wochenende dreht sich in Kitzbühel nicht nur um Ruhm, Mut und Geschwindigkeit, sondern auch ums Geld. Die 86. Ausgabe der Hahnenkamm-Rennen geht mit einer Rekordsumme an Preisgeldern in die Geschichte ein. Insgesamt liegen 1,05 Millionen Euro für die besten bereit. Die Rennen auf der legendären Streif (Super-G und Abfahrt) und dem Ganslernhang (Slalom) gehören seit Jahren zu den absoluten Höhepunkten der Weltcup-Saison. Im Jahr 2026 kommt also auch ein finanzieller Rekord hinzu.
Im Überblick:
- Bei den Hahnenkamm-Rennen 2026 werden insgesamt 1.050.000 Euro Preisgeld ausgeschüttet.
- Der Betrag wird gleichmäßig auf Super-G, Abfahrt und Slalom verteilt.
- Jedes Rennen ist mit 350.000 Euro dotiert.
- Der Sieger erhält 101.000 Euro, der 30. Platz noch 2500 Euro.
- Damit sind die Hahnenkamm-Rennen erneut das bestbezahlte Wochenende im Ski-Weltcup.
So wird das Preisgeld verteilt
Der Gesamtbetrag wird gleichmäßig auf die drei Wettbewerbe verteilt. Alle Beträge sind brutto. Damit gehören die Hahnenkamm-Rennen strukturell zu den bestbezahlten Wettbewerben im alpinen Skisport. Die Aufteilung pro Wettbewerb sieht wie folgt aus:
- 1. Platz: 101.000 Euro
- 2. Platz: 51.000 Euro
- 3. Platz: 26.000 Euro
- Top 10: alle fünfstellige Beträge
- 30. Platz: 2500 Euro
Mehr als nur Sport
Das Rekordpreisgeld passt zum Ausmaß der Veranstaltung. Die Organisation investiert jährlich Millionen in Pistenpräparation, Sicherheit und Infrastruktur. Kilometerlange Sicherheitsnetze, Hunderte von Schutzmatten und eine umfassende Schneeproduktion sollen für Wettbewerbe auf höchstem Niveau sorgen. Für die Athleten ist ein Sieg in Kitzbühel ohnehin etwas Besonderes, aber mit diesen Beträgen steht auch finanziell mehr denn je auf dem Spiel.
Warum Kitzbühel eine so große Rolle spielt
Die Hahnenkamm-Rennen gelten seit Jahrzehnten als Maßstab im Weltcup-Zirkus. Ein Sieg auf der Streif bringt nicht nur Preisgeld, sondern auch Status und kommerzielle Chancen. Das hohe Preisgeld unterstreicht diese einzigartige Position. Mit drei Wettbewerben, vollen Tribünen und nun erneut einer Rekordsumme an Preisgeldern verspricht Kitzbühel auch 2026 wieder das meistdiskutierte Ski-Wochenende des Jahres zu werden.
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