Ab der kommenden Weltcup-Saison gelten im alpinen Skisport drei wichtige neue Sicherheitsregeln. Der Internationale Skiverband (FIS) schreibt nun vor, dass Athleten in den Speed-Disziplinen bei Weltcup-Wettbewerben (wie Abfahrt und Super-G) einen Airbag tragen müssen. Außerdem wird schnittfeste Unterwäsche vorgeschrieben, wie in anderen Risikosportarten wie Eishockey oder Motorsport.
Airbag in Geschwindigkeitsdisziplinen vorgeschrieben
Der Airbag, der sich bei einem Sturz automatisch auslöst, wurde bisher empfohlen, aber viele Athleten schafften es, seine Verwendung durch Ausnahmen zu umgehen. Ab der nächsten Saison wird die Schutzausrüstung für alle, die in den Speed-Disziplinen antreten, zur Pflicht.
Schnittfeste Unterwäsche als zusätzlicher Schutz
Neben dem Airbag sollten Skifahrer auch schnittfeste Unterwäsche tragen. Diese schützt die Haut bei Stürzen oder Zusammenstößen mit scharfen Skiteilen wie den Kanten oder anderen Sportlern. Diese Maßnahme ist in anderen Sportarten schon seit einiger Zeit üblich und hält nun auch im alpinen Skisport Einzug.
Verbot von Carbon-Schienbein-Einlagen
Schließlich wird die Verwendung von Carbon-Schienbein-Einlagen verboten. Diese wurden unter anderem von Spitzensportlern wie Marco Odermatt verwendet. Die FIS will damit gleiche Wettbewerbsbedingungen schaffen und mögliche Risiken oder unfaire Vorteile beseitigen.
Maßnahmen gelten weltweit
Die neuen Regeln gelten nicht nur für den Weltcup, sondern auch für kontinentale Wettbewerbe wie den Europacup. Die endgültige Genehmigung durch die FIS im Juni ist nur noch eine Formalität.






