Neu in diesem Winter: In Ski amadé kannst du dein Smartphone als Skipass nutzen

Hast du deinen Skipass vergessen oder suchst du ewig nach der Plastikkarte in deiner Jackentasche? In Ski amadé gehört das ab dem Winter 2026/2027 möglicherweise der Vergangenheit an. Die österreichische Skiregion führt nämlich einen neuen digitalen Skipass ein, mit dem du direkt über dein Smartphone durch die Drehkreuze der Skilifte gelangst. Du musst dein Handy dafür nicht einmal herausholen! Im vergangenen Sommer wurden die Zugangssysteme angepasst, und mittlerweile hat Ski amadé bekannt gegeben, wie die neue Technik funktioniert. Es gibt jedoch ein paar Dinge, die du beachten solltest.

Kurz zusammengefasst

  • Ab dem Winter 2026/2027 kannst du in Ski amadé dein Smartphone als Skipass nutzen, ganz ohne physische KeyCard.
  • Der digitale Skipass funktioniert mit der kostenlosen App „key2ski“ und Bluetooth. Dein Handy kann beim Passieren einfach in der Jackentasche bleiben.
  • Nicht alle Smartphones und Skipässe sind geeignet. Du musst dein Ticket vorab online kaufen und aktivieren.

Dein Smartphone ersetzt den traditionellen Skipass

Die Digitalisierung schreitet auch bei den österreichischen Skiliften immer weiter voran. Wo du früher immer einen physischen Skipass brauchtest, kannst du diesen Winter in Ski amadé zum ersten Mal eine digitale Variante nutzen.

Laut den Salzburger Nachrichten nimmt der Anteil online verkaufter Skipässe seit Jahren zu. Ski amadé geht nun den nächsten Schritt, indem auch der Zugang zu den Liften digital ermöglicht wird.

Im vergangenen Sommer wurden die Zugangssysteme bei den Skiliften angepasst, um Smartphones erkennen zu können. Damit müssen Skiurlauber nicht länger zwingend einen physischen Skipass bei sich tragen.

Das System arbeitet nicht mit einem QR-Code, den du an jedem Lift scannen lassen musst. Dank Bluetooth wird dein Smartphone automatisch erkannt, wenn du durch das Drehkreuz gehst. Dein Handy kann also einfach in der Jackentasche bleiben.

So funktioniert der neue digitale Skipass

Um dein Handy als Skipass zu nutzen, benötigst du die kostenlose App „key2ski“. Diese ist für iPhone und Android verfügbar.

Die Funktionsweise ist laut Ski amadé denkbar einfach. Zuerst lädst du die App herunter und prüfst, ob dein Smartphone geeignet ist. Anschließend kaufst du über den Online-Ticketshop einen Skipass und wählst, sofern die Option angeboten wird, das Smartphone-Ticket aus.

Nach dem Kauf erhältst du eine Bestätigung mit einem Download-Link oder QR-Code, mit dem du den Skipass in die App laden kannst. Danach aktivierst du das Ticket.

Anschließend musst du dein Handy nur noch an der richtigen Stelle in deine Jackentasche stecken. Das Zugangssystem am Skilift erkennt deinen digitalen Skipass via Bluetooth.

Wichtig ist, dass du Bluetooth und die erforderlichen Standortdienste aktiviert hast und die App im Hintergrund aktiv bleibt. Ohne diese Einstellungen funktioniert das System möglicherweise nicht.

In welchen Skigebieten funktioniert der digitale Skipass?

Die neue Technik wird innerhalb von Ski amadé eingeführt, einem der größten Skiverbünde Österreichs. Der Verbund umfasst 25 Skiregionen in Salzburg und der Steiermark, darunter bekannte Skiurlaubsziele wie Flachau, Wagrain, Schladming, Zauchensee, Hochkönig und Gastein.

Nach offiziellen Informationen funktioniert der neue Smartphone-Skipass bei fast allen Drehkreuzen innerhalb von Ski amadé.

Es gibt vier Ausnahmen: den Arthurhauslift, Mahdlift, Saukarlift und Roßwieslift im Skigebiet Hochkeil-Grießfeld, das zur Region Hochkönig gehört. Bei diesen Liften kannst du den digitalen Skipass vorerst nicht nutzen.

Für die übrigen angeschlossenen Skigebiete bedeutet die neue Technik, dass du mit deinem Handy direkten Zugang zu den Skiliften erhältst.

Nicht jedes Handy ist geeignet

Obwohl das System viel Komfort verspricht, kann es nicht jeder automatisch nutzen. Ski amadé hat eine Liste mit Smartphones veröffentlicht, die kompatibel sind und welche nicht.

Bei Apple funktioniert die Technik ab dem iPhone 6s mit mindestens iOS 13. Für Android ist mindestens Version 8 erforderlich, mit einer Bildschirmbreite von mindestens 720 Pixeln.

Auffällig ist, dass verschiedene Marken vorerst nicht unterstützt werden. So nennt Ski amadé unter anderem Huawei, OnePlus, Oppo und Honor als nicht kompatibel. Auch bestimmte Modelle von Xiaomi, Redmi, Poco und ältere Samsung-Geräte können Probleme bereiten.

Zudem ist das System für die Apple Watch ab Series 6 mit watchOS 11 geeignet.

Ski amadé empfiehlt daher, zuerst die key2ski-App zu installieren und erst danach einen digitalen Skipass zu kaufen. So gehst du sicher, ob dein Gerät geeignet ist.

Was passiert, wenn der Akku deines Handys leer ist?

Ein wichtiger Aspekt beim digitalen Skipass ist natürlich der Akku. Denn was passiert, wenn dein Handy mitten am Skitag den Geist aufgibt?

Laut Ski amadé verbraucht die App bei neueren Smartphones etwa 10 bis 20 % der Akkukapazität pro Skitag. Das variiert je nach Gerät und Nutzung.

Ein Vorteil ist, dass du während des Skifahrens keine mobile Internetverbindung benötigst. Sobald der Skipass heruntergeladen ist, funktioniert er auch offline. Sogar im Flugmodus kann das System arbeiten, solange Bluetooth aktiv bleibt.

Ist dein Akku doch einmal leer oder verlierst du dein Handy? Dann kannst du mit deiner Kaufbestätigung an einer Skipasskasse dennoch eine physische KeyCard ausstellen lassen. Dafür können zusätzliche Kosten oder Pfand anfallen.

Nicht alle Skipässe digital erhältlich

Der neue Smartphone-Skipass ist vorerst nur online erhältlich. An den physischen Skipasskassen vor Ort kannst du ihn nicht erwerben.

Zudem ist nicht jedes Ticket digital verfügbar. Laut Ski amadé können unter anderem die ALL-IN Card White und Gold, Mehrtagesskipässe und bestimmte Tageskarten auf ein Smartphone geladen werden. Während des Bestellvorgangs siehst du, ob dein gewähltes Ticket für die digitale Variante geeignet ist.

Ein weiterer wichtiger Punkt: Jeder Skiurlauber benötigt ein eigenes Smartphone. Du kannst also nicht die Skipässe der ganzen Familie auf einem Handy speichern. Zudem ist ein einmal heruntergeladenes Ticket nicht auf ein anderes Handy übertragbar.

Wird der digitale Skipass der neue Standard?

Mit dieser Einführung macht Ski amadé einen bemerkenswerten Schritt in der Digitalisierung des Skiurlaubs. Besonders für Leute, die ihren Skipass vorab online kaufen, kann die neue Technik eine praktische Lösung sein.

Du musst keinen physischen Skipass mehr abholen, brauchst keine zusätzliche Plastikkarte und kannst durch die Drehkreuze gehen, ohne dein Handy herauszuholen.

Dennoch bleibt der traditionelle Skipass vorerst ganz normal verfügbar. Nicht jedes Handy unterstützt die Technik, und auch für Familien mit kleinen Kindern kann eine gewöhnliche KeyCard praktischer sein.

Ob der digitale Skipass im kommenden Winter direkt massenhaft genutzt wird, bleibt abzuwarten. Aber für Skiurlauber in Ski amadé gibt es ab dem Winter 2026/2027 auf jeden Fall eine interessante neue Möglichkeit.

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