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Erneut Angst um Skigebiet in Salzburg

Die Sorge um den Fortbestand des Skigebiets Gaißau-Hintersee in Salzburg ist aktuell wieder in den Medien. Die Miete für den Monat Mai in Höhe von ca. 150.000 Euro wurde noch stets nicht bezahlt und das stellt laut Bürgermeister Andreas Ploner ein großes Risiko dar. Wieder ist die Zukunft des Skigebiets ungewiss.

Das Skigebiet Gaissau Hintersee ist ein eher kleines Skigebiet mit insgesamt 40 Pistenkilometern. Es liegt in der Nähe von Salzburg, wodurch es zum Wochenendziel vieler Skifahrer und Snowboarder aus Salzburg geworden ist. Der höchste Punkt des Skigebiets liegt auf 1576 Meter, was im Vergleich zu anderen Skigebieten eher niedrig ist.

Chinesischer Investor als CEO

Im vergangenen Jahr wurde bekannt gegeben, dass das österreichische Skigebiet Gaißau-Hintersee einen chinesischen CEO bekommen wird. Aufgrund schlechter Winter konnten Investitionen nicht mehr durchgeführt werden, wodurch das Skigebiet unter eine neue Leitung fiel. Der Österreicher war jahrelang Leiter des Skigebiets, hat seine Funktion aber nun an den Chinesen Yang Zheng übergeben.

Chance für Fortbestand ist weniger als 50 %

Nach Angaben des Bürgermeisters ist die Chance, dass der chinesische Investor die Zusammenarbeit fortsetzt, weniger als 50 %. “Die Miete bis einschließlich 31. Juli wurde nicht bezahlt, wodurch die Mietabmachungen nicht eingehalten wurden”, erklärt Andreas Ploner. Aktuell besteht für das Skigebiet noch Hoffnung durch eine Gruppe von lokalen Investoren. Die Frist für diese finanziellen Mittel ist der 31. September.

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