Der österreichische Lifthersteller Doppelmayr hat im Geschäftsjahr 2025/2026 einen Umsatz van 1,3 Mrd. € erzielt, gut 9 Prozent mehr als im Vorjahr. Das Wachstum resultiert vor allem aus großen internationalen Projekten. Für Fans vom Skiurlaub bedeutet dies, dass der bekannteste Hersteller von Gondeln und Sesselliften weiterhin in neue Anlagen investiert.
Kurz zusammengefasst
- Doppelmayr erzielte im Geschäftsjahr 2025/2026 einen Umsatz von 1,3 Mrd. €, eine Steigerung von 9,1 %.
- Das Wachstum kam vor allem durch große internationale Projekte zustande.
- Wichtige Projekte waren unter anderem touristische Lifte in Italien, den USA und der Schweiz sowie eine städtische Seilbahn in Paris.
- Das Unternehmen beschäftigte 3.987 Mitarbeiter, 5,4 % mehr als im Vorjahr.
- Doppelmayr will weiter in Standorte, Teams und Technologien wie Digitalisierung und KI investieren.
Wachstum trotz schwierigem Markt
Die Vorarlberger Doppelmayr-Gruppe schloss het Geschäftsjahr, das am 31. März endete, mit einem Umsatz von 1,3 Mrd. € ab – ein Plus von 9,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Laut Unternehmen wurde dieses Wachstum trotz geopolitischer Herausforderungen und eines schwierigen Marktumfelds erreicht. Ausschlaggebend waren große internationale Projekte, starke Kernmärkte und Innovationen. Die Nachfrage nach Seilbahnen bleibt laut Doppelmayr hoch, sowohl für den Skiurlaub und Ganzjahrestourismus als auch für die städtische Mobilität.
Woher der Umsatz kam
Als wichtige Projekte des vergangenen Geschäftsjahres nennt Doppelmayr die städtische Seilbahn in Paris sowie touristische Anlagen in Italien, den USA und der Schweiz. Deren Umsetzung trug laut Unternehmen wesentlich zu den positiven Ergebnissen bei.
Die Entwicklung in den Kernmärkten Österreich, dem gesamten Alpenraum und Nordamerika bleibt positiv. Asien spielt eine wichtige Rolle im Bereich des Ganzjahrestourismus. In Lateinamerika befinden sich mehrere städtische Seilbahnprojekte in Vorbereitung und Umsetzung.
Was das für dich im Skiurlaub bedeutet
Doppelmayr ist einer der größten Liftbauer der Welt und liefert die Gondeln und Sessellifte, denen du in vielen Alpenregionen begegnest. Dass das Unternehmen weiterhin investiert und wächst, ist relevant, da es zeigt, dass auch in den kommenden Jahren Geld und Kapazitäten für neue und ersetzende Anlagen in Skigebieten vorhanden sind.
Mehr Personal und Fokus auf Technik
Die Anzahl der Mitarbeiter stieg um 5,4 Prozent auf 3.987. Doppelmayr will weiter in Standorte und den Ausbau seiner Teams investieren. Zudem setzt das Unternehmen auf Digitalisierung und künstliche Intelligenz, die laut Firma neue Möglichkeiten für den Betrieb von Seilbahnen bieten. Die Vorstandsmitglieder, darunter Thomas Pichler, Michael Köb, Arno Inauen und Gerhard Gassner, bezeichneten die Märkte erneut als sehr robust. Die breite internationale Streuung biete Stabilität und eröffne neue Wachstumschancen.
Ausblick
Für die kommende Zeit bleiben die Bedingungen auf den internationalen Märkten laut Doppelmayr herausfordernd. Das Unternehmen gibt an, sich dennoch „gut für die Zukunft gewappnet“ zu fühlen. Zahlen zum laufenden Geschäftsjahr oder neue konkrete Projekte für die anstehende Wintersaison wurden bei dieser Ergebnispräsentation nicht genannt.
