Was genau sind Skischuhe?

Die meisten Menschen sehen in Skischuhen sperrige, unbequeme Plastikgebilde, die man am Ende eines langen Skitages am liebsten sofort wieder auszieht. Dabei erfüllen sie eine entscheidende Funktion: Sie übertragen die Kraft und die Haltung deiner Beine auf die Skier, um dir das Drehen und Kanten zu ermöglichen. Glücklicherweise gibt es heute viele individuell anpassbare Skischuhe, die von erfahrenen Bootfittern exakt auf deine Füße und Unterschenkel abgestimmt werden können. Dadurch verschwinden Schmerzen und du erreichst eine perfekte Verbindung zu deinen Skiern.

Geschichte der Skischuhe

Die ersten Skistiefel waren Leder-Winterstiefel, die mit Riemen an Holzbrettern befestigt wurden. Mit der Entwicklung der ersten Schlaufen-Bindungen wurden die Stiefel an Sohle und Zehen verstärkt. Der erste Kunststoff-Skischuh wurde 1958 von Bob Lange entwickelt. Hergestellt aus dem revolutionären ABS-Material „Royallight“, waren die ersten Modelle noch mit Schnürsenkeln ausgestattet. Da jedoch 50 % dieser Schuhe kaputt gingen, wurden sie im folgenden Jahr mit Clips versehen. Am 6. Januar 1969 erhielt Lange das Patent für seine Erfindung. In den 1960er-Jahren trugen fast alle Top-Skifahrer, wie etwa Jean-Claude Killy, Skischuhe der Marke Lange.

Was sind Skischuhe?

Skischuhe sind Schuhe, die speziell für den Skisport konzipiert wurden. Sie sind so geformt, dass sie perfekt in die Skibindung passen und stellen die wichtigste Verbindung zwischen deinen Füßen und den Skiern dar.

Typen

Skischuhe lassen sich grob in drei Hauptkategorien mit unterschiedlicher Steifigkeit einteilen: Race, Sport und Komfort. Heute stellen viele Hersteller auch Schuhe für spezielle Anwendungsbereiche her, wie zum Beispiel All Mountain, Park & Pipe, Freeride oder Freestyle.

Fast jede Marke bietet mittlerweile anpassbare Skischuhe an, wie beispielsweise die Fischer Vacuum Fit oder die Custom Shell von Salomon.

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